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Fußball Kreisliga

Wundertüte FC Thulba immer für Überraschung gut

Der TSV Reiterswiesen wittert im Abstiegskampf Morgenluft. Der TSV Rannungen muss sein dünnes Polster auf den Relegationsplatz in Strahlungen verteidigen.
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TSV Nordheim - FC Reichenbach.
Für den TSV Nordheim (3./43) könnte der Aufstiegstraum schon am Sonntag ausgeträumt sein. Dann nämlich, wenn die Rhöner beim FC Reichenbach (7./33) nicht gewinnen und der VfL Spfr. Bad Neustadt am Sonntag Meister Rödelmaier bezwingt. Der Druck liegt also auf Seiten der Nordheimer, die mit der schweren Knieverletzung von Spielertrainer Markus Herbert vor einigen Wochen gehörig aus dem Tritt gekommen sind. Die Reichenbacher derweil mühen sich mehr schlecht als recht durch die Rückrunde, dürften aber zumindest nicht mehr in akute Abstiegsgefahr geraten. Für die Teutonen geht es vielmehr darum, Spielertrainer Marc Hartmann in den verbleibenden beiden Partien einen gebührenden Abschluss zu bieten.

FC Strahlungen - TSV Rannungen.
Mit dem 0:0 beim FC Reichenbach hat der TSV Rannungen (11./30) den nächsten kleinen
Schritt in Richtung des großen Ziels gemacht. Drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat der TSV aktuell, der erhoffte direkte Klassenerhalt ist in greifbare Nähe gerückt. Doch ob nun gegen den FC Strahlungen (4./42) wieder Zählbares herausspringt? Der FC könnte die Lücke zum Relegationsplatz theoretisch schließen, drei Punkte fehlen derzeit auf Bad Neustadt. Ärgerlich aus Strahlunger Sicht war freilich die jüngste 1:2-Niederlage im Verfolgerduell beim FC Thulba.

SV Eichenhausen/Saal - FC Thulba.
Wo soll dieses ewige Auf und Ab beim FC Thulba (5./41) am Ende hinführen? Nach der Winterpause waren die Frankonen ganz dick drin im Aufstiegsrennen, nach der jüngsten Niederlagenserie eigentlich schon raus. Und dann gab's eben diesen 2:1-Sieg über Strahlungen, der die kühnen Optimisten rund um den FC doch wieder träumen lässt. Vier Punkte Rückstand, das lässt sich in drei Spielen durchaus richten. Ausrutscher sind da freilich verboten. Auch, wenn der SV Eichenhausen/Saal (14./26) mit aller Macht um den Klassenerhalt kämpfen wird. Derzeit fehlt dem SV ein Punkt zum Relegationsplatz, vier zum direkt rettenden Ufer. Derweil hat sich Thulbas Noch-Trainer André Betz zu seiner Zukunft erklärt. Er wird in der kommende Runde die U-19-Mannschaft des TSV Großbardorf übernehmen.

SV Ramsthal - VfR Stadt Bischofsheim.
Mit einem Sieg über den VfR Stadt Bischofsheim (12./27) könnte der SV Ramsthal (8./33) letzte Restzweifel am Klassenerhalt beseitigen. Andererseits natürlich bei einer Pleite noch einmal tief in den Keller rutschen. Die Vorzeichen sind klar vor der Begegnung, die die Gäste dringend gewinnen müssen, will man den Relegationsplatz bis zum Saisonende halten. Oder sogar noch ein Schrittchen weiter nach oben machen und die Klasse direkt halten. Einverstanden wären die Bischofsheimer nach einer verkorksten Saison sicherlich mit beiden möglichen Szenarien.

TSV Reiterswiesen - FC Bad Brückenau.
Achtung, Phrase: Totgesagte leben länger. Das beweist derzeit der TSV Reiterswiesen (13./26). Stand man gefühlt schon als zweiter Absteiger neben dem RSV Wollbach fest, hat der Neuling sich durch die Siege über jene Wollbacher sowie den Aufstiegsaspiranten Bad Neustadt zuletzt wieder dick ins Geschäft gespielt. Nur ein Punkt fehlt zum Relegationsplatz, vier zum rettenden Ufer. Das Heimspiel gegen den FC Bad Brückenau (10./33) bietet die große Möglichkeit, die Sinnstädter wieder mit in die Verlosung zu ziehen. Verlieren verboten gilt hier eindeutig für Bad Brückenau.

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