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Bergtheim
Handball Bayernliga

Unterfrankens beste Handballerinnen im direkten Duell

Die SG Garitz/Nüdlingen ist am Samstag (18 Uhr) Außenseiter im Unterfranken-Derby beim HSV Bergtheim. Doch auch der Tabellenführer hat Respekt vor dem Aufsteiger.
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Foto: Symbolbild
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Für Harun Tucovic steht der HSV Bergtheim (1./12:2) exakt da, wo er hingehört: an der Tabellenspitze der Bayernliga. Die Gründe liefert der Trainer der SG Garitz/Nüdlingen (5./8:6) vor dem Unterfranken-Derby gleich hinterher. "Das ist eine Mannschaft, die auf allen Positionen doppelt gut besetzt ist. Mit unglaublich schnellen Spielerinnen, die über die erste oder zweite Welle viele Tore machen."

Bergtheim ist eine Handball-Hochburg im Frauenbereich. Natürlich profitiert der Verein von der regionalen Nähe zu Schweinfurt und Würzburg. Mit Schulen und Universitäten, aus denen Sportlerinnen rekrutiert werden können. Zudem ist der Verein sehr gut organisiert. Und hat mit der Willi-Sauer-Halle einen Spielort, der nach seiner Renovierung hervorragend besucht ist. "Daher hoffen wir umso mehr, dass auch unsere Fans nach Bergtheim kommen und unsere Mannschaft unterstützen", sagt Tucovic. "Bergtheim will aufsteigen, wir wollen die Liga halten. Wir sind Außenseiter, gehen die Aufgabe aber mit Optimismus an. Unsere Zielvorgabe ist eine gute Leistung."

Nach zwei Auftakterfolgen hatten die Bergtheimer in Ismaning verloren, um anschließend wieder durchzustarten mit vier Siegen in Serie. Zuletzt gab es zwar nur einen 26:25-Erfolg beim punktlosen ESV Regensburg II, doch da hatten die Oberpfälzer auf Akteure der ersten Mannschaft und der starken A-Jugend zurückgreifen können. "Aufgrund beruflicher und schulischer Verpflichtungen kann ich selten das trainieren lassen, was für eine gezielte Vorbereitung nötig wäre. Dieses ständige Improvisieren macht die Sache nicht einfacher", weiß Tucovic, der um den Einsatz von Lisa Wenzke bangt (Grippe).

Der Respekt des Gegners ist der Spielgemeinschaft dennoch gewiss. Beim jüngsten Heimspiel gegen Herzogenaurach (18:18) war auch HSV-Trainer Stephan Dinkel unter den Zuschauern in der Schlossberghalle. "Wir können nur dann bestehen, wenn alle auch ihre volle Leistung bringen und in der Lage sind, taktische Veränderungen blitzschnell umzusetzen", sagt der Bergtheimer Coach.
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