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Volleyball

TV/DJK Hammelburg schnappt sich den nächsten Titel

Mit zwei Siegen am finalen Spieltag holen sich die TV/DJK-Frauen die Bezirksliga-Meisterschaft. Auch das Männerteam überzeugt und sichert sich in der Endabrechnung den vierten Platz. Auf Rang fünf reihen sich in der Bezirksklasse Bad Brückenaus Männer und Hausens Frauen ein.
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Meister in der Bezirksliga: Unser Bild zeigt die Hammelburger Volleyballerinnen um Trainer Frank Otter mit (hinten, von links) Lisa Herrlein, Pia Tolle, Katharina Wüscher, Raphaela Bihr und Paula Cimander sowie (vorne, von links) Paula Hepp, Sabrina Lell, Johanna Wüscher, Lena Bindrum und Selina Helfmann. Es fehlen: Mona Bindrum und Sabina Schlereth. Foto: TV/DJK
Meister in der Bezirksliga: Unser Bild zeigt die Hammelburger Volleyballerinnen um Trainer Frank Otter mit (hinten, von links) Lisa Herrlein, Pia Tolle, Katharina Wüscher, Raphaela Bihr und Paula Cimander sowie (vorne, von links) Paula Hepp, Sabrina Lell, Johanna Wüscher, Lena Bindrum und Selina Helfmann. Es fehlen: Mona Bindrum und Sabina Schlereth. Foto: TV/DJK
Mit den letzten Spielen in den Bezirksligen und Bezirksklassen endete die reguläre Volleyball-Saison im Bezirk. Mit einem weiteren Höhepunkt aus Hammelburger Sicht. Nach den Drittliga-Männern schmiedeten jetzt auch die TV/DJK-Frauen in der Bezirksliga ihr Meisterstück. Beginnend mit dem 3:0-Sieg über den gastgebenden TV Aschaffenburg. Vor vielen mitgereisten Fans gaben die Saale städterinnen vom ersten Ballwechsel an Vollgas. Besondere Sicherheit gab die starke Abwehrleistung von Sabrina Lell sowie die intelligente Ballverteilung durch Zuspielerin Selina Helfmann. Auf weitaus mehr Widerstand trafen die TV/DJKlerinnen beim Tiebreaksieg über die TG Würzburg. Nach dem Gewinn des ersten Satzes war das Hammelburger Spiel in den entscheidenden Phasen nicht konstant genug. Aber das Happyend war nicht fern. Die guten Aufschläge von Sabina Schlereth waren die Basis für den Gewinn des dritten Durchgangs.
Der entscheidende Punkt zum Titelgewinn war damit auf die Habenseite gebracht.

An den Teamgeist appelliert

Trotz hoher Motivation ließ die Konzentration nach, sodass es in den Tiebreak ging. Trainer Frank Otter appellierte an den Teamgeist, und dank der starken Aktionen von Paula Hepp reichte es zum Sieg. Mit einer Sektdusche wurde der Aufstieg gebührend gefeiert und anschließend die Nacht zum Tag gemacht. "All unsere Erwartungen wurden übertroffen. Mit diesem Sieg sind wir nicht nur eine Liga höher gerutscht, sondern sind für unsere Mühen und den großen Teamgeist belohnt worden", schwärmte Lisa Herrlein. Auch Hammelburgs Männer-reserve bewies noch einmal große Lust am Spiel und beendete ihre Bezirksliga-Saison mit zwei 3:0-Heimsiegen gegen den TV Trennfurt II und den TuS Aschaffenburg/ Damm. Mit viel Spaß und guter Laune traten die Trennfurter zu diesem Spieltag an, offensichtlich will sich die Truppe vom Ligabetrieb zurückziehen. Dennoch bot die junge TV/DJK-Truppe um die Hennig-Brüder Tobi und Phillip Hennig im ersten Satz (25:9) eine konzentrierte Leistung. Umso spannender verlief Abschnitt zwei. Beim Stand von 30:29 machte Lorenz Karlitzek mit einem wuchtigen Angriff den Satz zu. Da keiner der Akteure Lust hatte den Spieltag unnötig in die Länge zu ziehen, ging man wieder hochkonzentriert in den dritten Satz. Nach nur 56 Minuten war der Matchgewinn perfekt.

Die richtigen Worte

Nachdem Coach Frank Jansen im ersten Spiel das Sagen hatte, übernahm nun Co-Trainer Olli Burtchen, und auch er fand sofort die richtigen Worte und die passende Aufstellung, um das Spiel gegen die Aschaffenburger zu dominieren. Immer wieder suchten die Hammelburger Youngster den Libero aus Aschaffenburg, der offensichtlich nicht seinen besten Tag hatte und einen Punkt nach dem anderen für die Heimmannschaft ermöglichte. Erfreulich für den Coach war, dass die Truppe nicht nachließ. Immer wieder wurde der Gegner durch Schlaghärte, perfekt kurz gesetzte Bälle oder schnelle Angriffe über die Mitte in Verlegenheit gebracht. Nach 53 Minuten verwandelten die Hammelburger den nächsten Matchball.

Versöhnlich gestaltete sich auch der Saison-Abschluss bei den Bad Brückenauer Männern mit dem Tiebreak-Sieg über die DJK Münsterschwarzach (3:2) und der 1:3-Niederlage gegen den TSV Güntersleben. "Mir war in dieser Saison wichtig, die Mannschaft so zu trainieren und einzustellen, dass sie am Spieltag als Team funktioniert. In der Kürze der Zeit haben wir das Bestmögliche geschafft und die Liga mit einem soliden fünften Platz abgeschlossen. Mit meiner Trainerleistung bin ich durchaus zufrieden, nehme aber auch Kritik von den Jungs gerne an", sagte TV-Trainerin Maika Siliberto. Die Rhöner hatten gegen Münsterschwarzach bereits mit 1:2-Sätzen zurückgelegen, aber mit einer Energieleistung sich zwei von drei möglichen Punkten geholt nach exakt zwei Stunden. Gegen Güntersleben fand die Mannschaft nie richtig ins Spiel und hatte nur im zweiten Satz ein Erfolgserlebnis.

Sieg und Niederlage für Hausen

In der Bezirksklasse der Frauen verabschiedete sich die TSVgg Hausen mit einem Sieg und einer Niederlage in die Sommerpause. Chancenlos war man gegen den Meister TG Würzburg II, wobei der erste Satz (23:25) hart umkämpft war. Umso deutlicher fiel der Erfolg gegen das Liga-Schlusslicht aus Veitshöchheim aus, als vor allem Zuspielerin Christina Fabian in ihrem letzten Spiel für Hausen ihre ganze Klasse zeigte. "Unsere Jugendspielerin Pauline Künzl durfte wertvolle Erfahrung sammeln. Den fünften Platz haben wir verteidigt, aber es besteht noch Luft nach oben", sagte Hausens Coach Robert Seller. Und: "Wir gratulieren Würzburg herzlich zur Meisterschaft."
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