Bad Kissingen

Reichenbach erwartet Riedenberg zum Spitzenspiel

Auch das zweite Landkreis-Derby zwischen dem TSV Oberthulba und dem FC Thulba verspricht einige Brisanz.
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Dicke Luft im Oberthulbaer Strafraum: Torwart Philipp Metz, Oliver Hofmann (Zweiter von rechts) und Steffen Gerlach (rechts) verteidigen gegen Tobias Huppmann vom FC Thulba. Foto: Hopf
Dicke Luft im Oberthulbaer Strafraum: Torwart Philipp Metz, Oliver Hofmann (Zweiter von rechts) und Steffen Gerlach (rechts) verteidigen gegen Tobias Huppmann vom FC Thulba. Foto: Hopf
FC Reichenbach - SV Riedenberg: Mehr Spitzenspiel geht nicht. Wenn heute Spitzenreiter FC Reichenbach (1./45) den Zweiten SV Riedenberg (2./42) empfängt, dürfte die Luft brennen. Schließlich können die Riedenberger zum Primus aufschließen, der wiederum sein Polster auf bequeme sechs Zähler ausbauen. "Von einer Vorentscheidung will ich nicht sprechen, aber klar ist, dass ein Sieg schon ein großer Schritt in die richtige Richtung wäre", weiß Reichenbachs Spielertrainer Marc Hartmann. "Ich würde uns nicht als Favoriten bezeichnen. Riedenberg hat eine tolle Mannschaft, technisch sehr gut ausgebildet. Wichtig wird sein, dass wir defensiv gut stehen. Das heißt aber nicht, dass wir uns nach dem Gegner richten und mauern. Wir wollen unser Spiel durchdrücken.
Wenn das diesmal zu einem Punkt reicht, könnte ich damit gut leben."
Ähnlich sieht der Riedenberger Coach Charly Storch die Angelegenheit. "Es werden wohl Kleinigkeiten entscheiden. Wir wissen um die Stärke der Reichenbacher, aber wollen nichtsdestotrotz unser Spiel spielen. Dann sehen wir, was am Ende dabei herauskommt, eine Prog nose ist schwierig." Eine Entscheidung im Meisterrennen wird laut Storch noch lange nicht fallen. "Egal wie es ausgeht, ich denke, dass letzten Endes die Konstanz über die Restsaison entscheiden wird. Es bringt nichts, jetzt zu viel Druck für diese eine Partie aufzubauen."

TSV Oberthulba - FC Thulba: Ordentlich Zündstoff steckt auch im Derby zwischen dem TSV Oberthulba (9./24) und dem FC Thulba (6./34). Für die Hausherren kommt das Nachbarschaftsduell wie gerufen. Zwei Spiele nach der Winterpause, beide gegen ambitionierte Mannschaften, sechs Punkte, kein Gegentor. "Das Derby kommt immer zum richtigen Zeitpunkt, das ist wie Dortmund gegen Schalke", grinst Oberthulbas Trainer Norman Jung, wohlwissend, dass Fortuna sich momentan gerne auf die Seite des TSV schlägt. "Wir haben jetzt vier Spiele in Folge gewonnen. Zuletzt in Rödelmaier waren wir klar die schlechtere Mannschaft, aber die Punkte nehmen wir natürlich trotzdem mit." Im Hinspiel war der Neuling beim 0:2 chancenlos. "Wir sind auch diesmal Außenseiter, wollen Thulba aber mit unseren Mitteln ärgern und rechnen uns schon etwas aus."
Auch beim "großen" Nachbarn freut man sich auf das Kräftemessen. "Man kennt und versteht sich, aber auf dem Platz herrscht schon eine gewisse Brisanz", so Thulbas Spielertrainer André Betz. Rein sportlich schwebt sein FC jenseits von Gut und Böse, Motivationsprobleme sieht Betz deswegen aber lange noch nicht. "Gewinnen macht immer mehr Spaß als Verlieren. Und gegen einen Sieg in Oberthulba hätten wir natürlich nichts einzuwenden."

VfL/Spfr. Bad Neustadt - SV Ramsthal: Nach dem 2:0-Erfolg gegen Herbstadt durfte der SV Ramsthal (7./31) durchatmen. Neun Punkte beträgt das Polster auf den Relegationsplatz nun schon. Und auch wenn in der Liga alles möglich scheint, können die Weindörfler für ein weiteres Jahr in der Kreisliga planen. So entspannt würden auch die Hausherren gerne in das Duell gehen. Acht Spiele ohne Sieg haben Bad Neustadt (10./23) ordentlich abrutschen lassen. Eine Punkteteilung wie beim 2:2 im Hinspiel wäre für die Gastgeber fast schon zu wenig.

TSV Rannungen - SV Rödelmaier: Nach zwei guten Vorstellungen gegen die Bezirksliga-Absteiger FC Strahlungen (2:0) und SV Riedenberg (1:2) musste der TSV Rannungen (14./16) jüngst im Kellerduell beim VfR Stadt Bischofsheim einen Dämpfer hinnehmen. Mit 1:2 unterlag das Team von Carsten Weiß, konnte nicht so recht an die vorigen Heimleistungen anknüpfen. Gut nur, dass die Rannunger jetzt wieder zu Hause ran dürfen. Und noch besser, dass mit dem SV Rödelmaier (5./35) der nächste Absteiger seine Visitenkarte abgibt. Denn der TSV muss dringend punkten, um den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen.

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