Bad Kissingen
Fußball Kreisliga

Oberthulba will nach geglücktem Start nachlegen

Tabellenführer Reichenbach reist ganz entspannt nach Aubstadt. Riedenberg will sich als Verfolger nicht abhängen lassen.
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Der TSV Oberthulba muss in Rödelmaier besonders auf den bisher sechs Mal erfolgreichen Torschützen Sergej Schmidt (links) aufpassen - hier im Hinspiel gegen die TSVler Stefan Muth (hinten) und Oliver Hofmann (rechts). Foto: Hopf
Der TSV Oberthulba muss in Rödelmaier besonders auf den bisher sechs Mal erfolgreichen Torschützen Sergej Schmidt (links) aufpassen - hier im Hinspiel gegen die TSVler Stefan Muth (hinten) und Oliver Hofmann (rechts). Foto: Hopf
FC Thulba - RSV Wollbach: Ganz so hatten sich wohl beide Mannschaft ihren Auftakt nach der Winterpause nicht vorgestellt. Während der RSV Wollbach (3./36) mit dem 0:2 beim abstiegsbedrohten TSV Oberthulba einen kompletten Fehlstart hinlegte, rettete der FC Thulba (6./31) in letzter Sekunde zumindest einen Zähler in Bad Neustadt. Um im Aufstiegsrennen weiterhin ein Wörtchen mitreden zu können, müssen die Frankonen das bedeutend schwierigere Heimspiel gegen den Tabellendritten nun fast schon gewinnen.

SV Rödelmaier - TSV Oberthulba: "Das wir zum Neustart gleich gegen den Tabellendritten gewinnen war natürlich nicht zu erwarten", freut sich Oberthulbas Sportleiter Mario Fröhlich nach wie vor über den Coup gegen Wollbach. Doch solche Überraschungen seien Segen und Fluch zugleich für den Neuling.
"Wir müssen die Punkte gegen direkte Konkurrenten holen, in der Hinrunde ist uns das nicht so häufig gelungen, da waren wir eher für Sensationen gut." So betrachtet wäre allerdings das Gastspiel in Rödelmaier ein sicherer Auswärtssieg für den TSV, der schon das Hinspiel mit 3:2 für sich entschied. "Rödelmaier hat tolle Einzelspieler, allen voran Waios Dinudis. Im Hinspiel waren sie früh nur noch zu neunt und dennoch am Ende kurz vor dem Ausgleich", warnt Fröhlich.

TSV Aubstadt II - FC Reichenbach:Wenn der Tabellenführer zu Hause gegen den Fünften einen Zähler holt, kann man zumeist von enttäuschten Gesichtern beim Primus ausgehen. Der FC Reichenbach (1./42) konnte mit dem 1:1 gegen Bezirksliga-Absteiger Strahlungen hingegen gut leben. Schließlich führt die Mannschaft das Tableau weiterhin an, hat drei Zähler Vorsprung auf den SV Riedenberg. Noch dazu dürfte die Auswärtsaufgabe beim TSV Aubstadt III (16./12) nicht gerade für Angstzustände bei den Teutonen sorgen, wenngleich das Schlusslicht jüngst mit einem 1:1 in Nordheim aufhorchen ließ. Im Hinspiel behielt die Elf um Spielertrainer Marc Hartmann mit 2:0 die Oberhand.

SV Riedenberg - TSV Nordheim: Trainerfuchs Charly Storch sollte am vergangenen Wochenende Recht behalten. Unzufrieden war der Coach des SV Riedenberg (2./39) mit der Vorbereitung seiner Mannschaft gewesen und prophezeite vor dem Neustart in Rannungen, dass allenfalls die "individuelle Klasse" seiner Mannschaft "zum Sieg verhelfen könnte". 2:1 stand es am Ende gegen kampfstarke Rannunger, auch das Reichenbacher Remis gegen Strahlungen nahm die Storch-Elf freudig zur Kenntnis. Um den Druck aufrecht zu erhalten, müssen die Grün-Weißen gegen den TSV Nordheim/Rhön (7./28) nun freilich nachlegen. Die Nordheimer, die das Hinspiel mit 4:3 für sich entschieden, sind nach der Punkteteilung gegen Aubstadt II raus aus dem Rennen um die Aufstiegsränge.

VfR Stadt Bischofsheim - TSV Rannungen: Nichts war es mit dem zweiten Coup nacheinander für den TSV Rannungen (14./16), der nach dem 2:0 über Strahlungen allerdings auch den SV Riedenberg am Rande einer Punkteteilung hatte. Sei's drum, kann man sich bei der Elf von Carsten Weiß sagen, die Punkte im Abstiegskampf muss man woanders holen - zum Beispiel beim VfR Stadt Bischofsheim (13./18). Mit einem Sieg könnte man die Rhöner überholen und mit etwas Schützenhilfe gar die direkten Abstiegsränge verlassen. Motivation genug also für die Rannunger, bei denen Rückkehrer Fabian Erhard seine Serie (zwei Tore in zwei Spielen seit der Winterpause) gerne fortsetzen würde.

SV Ramsthal - Spfr. Herbstadt: Eine große Möglichkeit bietet sich dem SV Ramsthal (8./28) am Wochenende. "Natürlich muss man immer aufpassen, aber mit einem Sieg wären wir wohl fast schon durch", so Spielertrainer Thorsten Büttner, der von seiner Elf die gleiche kämpferische Einstellung wie jüngst in Eichenhausen fordert. Dort gewann der SV ebenso mit 2:1, wie das Hinspiel in Herbstadt (10./23). "Ich habe Herbstadt als guten Gegner in Erinnerung, dem nur die letzte Konsequenz nach vorne gefehlt hat." Büttner erwartet einen aggressiven Gegner, schließlich müssen auch die Sportfreunde nach unten schielen.

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