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Bad Kissingen
Eishockey Landesliga

Kissinger Wölfe sind zu naiv in Pegnitz

Die Kissinger Wölfe halten beim Tabellenführer gut mit, bringen sich aber selbst um ein besseres Resultat.
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EV Pegnitz - Kissinger Wölfe 8:3 (2:1, 2:0, 4:2) - Mit Viktor Ledin und Jens Braun wurden ein Bad Kissinger Stürmer und der Pegnitzer Goalie als beste Spieler ausgezeichnet. Der Goalie der Oberfranken hatte ordentlich zu tun und gut gehalten. Und musste trotzdem wenig fürchten um die nächsten drei Punkte für den Tabellenführer. "Wir waren keinesfalls chancenlos, haben uns aber zu viele Fehler erlaubt", analysierte Thomas Berndaner nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Das Talent der Kissinger Wölfe ist ebenso offensichtlich wie ein gerüttelt Maß an Naivität. Nach drei Minuten lagen die Unterfranken nämlich bereits mit 0:2 zurück. "Da sind wir förmlich überrannt worden", sagt Berndaner.
Und erzählt von der mangelhaften Vorbereitung, "weil wir aufgrund des Verkehrs erst spät in Pegnitz ankamen". Nur 13 Spieler hatten die Fahrt antreten können, darunter Vadim Chernyavsky, der den erkrankten Kevin Keßler im Tor der Wölfe vertrat.

Allmählich fanden die Unterfranken im Freiluft-Stadion zu Pegnitz die nötige Einstellung, was mit dem Anschlusstreffer von Sidney Els belohnt wurde. Der Berliner spielte diesmal in der zweiten Reihe an der Seite von Andy Hampl und Maxi Stöpel. "Bei Sidney macht sich die gute Trainingsarbeit und die vermehrte Einsatzzeit positiv bemerkbar", lobte Sportchef Berndaner.

Zu wenig Druck auf das Pegnitzer Tor und zu viele unnötige Strafzeiten machten den Unterschied vor 260 Fans. Das Mittel-Drittel ging jedenfalls mit 2:0 an die Ice Dogs, die nicht an ihre Grenzen gehen mussten. "Wir haben nie aufgegeben, aber statt den dritten Treffer zu machen, haben wir durch zu offensives Spiel das 5:2 kassiert. Das war der Genickbruch", sagte Berndaner, der aufgrund einer Ellbogen-Verletzung in den Morgenstunden noch das Krankenhaus aufsuchen musste. Für die Resultatsverbesserung im finalen Abschnitt sorgten Tom Jeffrey Goldmann und Viktor Ledin. Verteidiger Charles Müller handelte sich nach einer Boxeinlage noch eine Zehnminuten-Strafe ein.

Weiter geht es für die Kissinger Wölfe am Samstag mit dem Heimspiel gegen den DEC Inzell. "Wenn wir da gewinnen, sollten bei zwei Absteigern die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt sein", so Berndaner. Danach spielen die Kissinger Wölfe nur noch gegen Dingolfing (9.2.) vor heimischer Kulisse.
Tore für Bad Kissingen: Sidney Els, Tom Jeffrey Goldmann, Viktor Ledin; Strafen: Bad Kissingen 14 + 10 (Müller) - Pegnitz 14 + 10 (Zimmer); Zuschauer: 260.

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