Bad Kissingen

Kissinger Wölfe holen Benedikt Waldner zurück

Der Eishockey-Landesligist ist auf dem Transfermarkt weiter aktiv. Das Testspiel gegen die Lauterbach Luchse geht mit 6:11 verloren.
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Vassili Ledin packt an. Will das Kissinger Eishockey nach vorne bringen. Und ist nicht so ganz glücklich mit der augenblicklichen Situation. "So wie es ausschaut, können wir erst Anfang Oktober in unserer Halle auf Eis spielen und trainieren. Das ist schon ein gewaltiger Nachteil gegenüber der Konkurrenz", findet der neue Präsident der Kissinger Wölfe. Und hofft vielleicht doch auf ein Entgegenkommen der Stadt Bad Kissingen. "Schließlich sind wir auch ein überregionaler Werbefaktor", gibt sich Ledin selbstbewusst.

Der Kader der Kissinger Wölfe ist gut - und wird noch besser. Sehr zur Freude des Vereins kehrt Benedikt Waldner als Spieler an die Saale zurück, der zuletzt für den ESV Würzburg auflief, davor viele Jahre höherklassiges Eishockey in Schweinfurt spielte. Unter anderem mit Roman Nikitin, dem aktuellen Spielertrainer der Kissinger. Auch Goalie Jürgen Hartmann trägt künftig wieder das Trikot des Landesligisten als Back-up für Kevin Kessler. "Und wir planen weitere Neuzugänge. Keine Mitläufer, sondern Spieler, die uns sofort weiterhelfen."

Das Testspiel am Wochenende gegen die Lauterbach Luchse ging mit 6:11 verloren. Weil mit Sidney Els, Maximilian Stöpel und Andreas Hampl wichtige Spieler nicht dabei sein konnten im Duell mit den Hessen, wo bekanntlich viele ehemalige Spieler unter Vertrag stehen. Aber auch, weil Lauterbach seit Wochen auf Eis trainieren kann. "Wir haben alle Drittel knapp verloren, waren aber nicht schlechter. Wer mehr trainieren kann, hat eben Vorteile", weiß Ledin.

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