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Hammelburg
Volleyball Regionalliga

Hammelburgerinnen spielen auch für Laura Schmitt

Verletzung der Mitspielerin beeinträchtigt die Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen Esting.
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TV/DJK Hammelburg - SV Esting: Noch nicht so richtig verkraftet haben die Hammelburger Damen die schwere Verletzung ihrer Mitspielerin Laura Schmitt beim Auswärtssieg in Bamberg am vergangenen Wochenende. Die Hoffnungen, die Verletzung möge sich als nicht so schwer herausstellen, wurden leider nicht erfüllt. "Wir stehen diesbezüglich alle noch unter Schockstarre, denn die vermeintliche Bänderverletzung stellte sich nach einer MRT-Untersuchung nun doch als Knochenabsplitterung im Sprunggelenk dar", weiß Trainer Frank Otter, dass das eine mehrwöchige Pause für Laura Schmitt bedeutet. "Das ist vor allem für Laura, aber auch für uns ein extremer Nackenschlag ist."
Dem Coach und der Mannschaft fiel es angesichts der Umstände schwer, wieder zur Tagesordnung überzugehen.
Wobei die Tabellensituation vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Esting schon für genügend Anspannung gesorgt hätte. Die Saaledamen belegen mit zehn Punkten nach vier Spielen in der Tabelle den Platz an der Sonne, Esting ist mit acht Punkten erster Verfolger und hat noch eine Partie weniger ausgetragen. Eine geordnete Vorbereitung auf das Spitzenspiel gestaltete sich für den Hammelburger Trainer nicht nur wegen der Verletzung von Laura Schmitt sehr schwierig. "Mit Tabea Lang und Carina Keilholz haben sich gleich zwei Spielerinnen eine Erkältung eingefangen, die ein Mitwirken am Trainingsbetrieb unmöglich macht", berichtet Frank Otter, der hofft, dass beide wenigstens am Sonntag mitwirken können. Zudem waren Christine Fell und Christin Heim aus beruflichen Gründen unter der Woche verhindert.
Für die Hammelburgerinnen sind das sicherlich nicht die besten Voraussetzungen, um gegen eine körperlich so starke Mannschaft wie Esting zu bestehen. "Da brauchen wir keinen künstlichen Druck aufzubauen und können ganz locker in das Spiel gehen", lässt sich der Coach nicht aus der Ruhe bringen. "Wie immer gilt: Das Spiel fängt bei 0:0 an und es ist ein Heimspiel. Wir alle hoffen darauf, dass sich unser treues Publikum auch zur frühen Mittagsstunde am Sonntag motivieren kann, um uns lautstark zu unterstützen", so Otter zum Anpfiff um zwölf Uhr. "Schließlich spielen wir ja auch für Laura", setzt Frank Otter auf Emotionen. "Vielleicht wird das Blockanschlagen aufgrund der Höhe des Estinger Blocks ein wenig einfacher", sieht er eine erfolgversprechende Variante. ts
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