Großbardorf
Fußball Bayernliga

Grabfeld-Gallier auf der Suche nach der verlorenen Torgefahr

Für den TSV Großbardorf steht gegen den VfL Frohnlach endlich mal wieder eine Erfolgserlebnis auf dem Wunschzettel.
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TSV Großbardorf - VfL Frohnlach.
Nachdem dem Bayernligisten TSV Großbardorf am 14. März 2015 mit dem 1:0-Erfolg in Neudrossenfeld der bisher einzige Dreier in diesem Jahr gelungen war und danach nur noch drei Unentschieden und drei Niederlagen zu verzeichnen waren, soll nun am Samstag, 2. Mai, der zweite Dreier her. Hoffnung darauf gibt die Leistung der Mannschaft von Dominik Schönhöfer beim jüngsten torlosen Remis in Erlenbach. "Das war ein wichtiges letztes Wochenende, denn wir sind als echtes Team aufgetreten, haben viel umgesetzt und haben sehr guten Fußball gespielt", resümiert Schönhöfer. Für Offensivspieler Simon Snaschel war es das beste Spiel im Jahr 2015. "Nur die Tore haben gefehlt. Leider haben wir uns für die gute Vorstellung nicht belohnt.
Das war der erste Schritt in die richtige Richtung."
Gute, aber auch schlechte Erinnerungen haben die Grabfeld-Gallier an das Hinspiel in Frohnlach. Gute, weil man das Match durch einen späten Treffer in der Nachspielzeit von Stefan Piecha gewann, schlechte, weil man dabei eine mäßige Vorstellung ablieferte. "Damals boten wir unsere schlechteste Saisonleistung. Da hatten wir alles andere als einen guten Tag erwischt. Unser Erfolg war unverdient", erinnert sich der Coach der Bardorfer und auch Snaschel gab zu, dass dieser Sieg damals glücklich war. "Gegenüber dieser Partie müssen wir uns deutlich steigern, wenn wir die Punkte in Großbardorf behalten wollen", mahnt der 24-Jährige. Aber beide wissen auch, dass das Team aus dem Grabfeld besser spielen kann als in Frohnlach.
Für den TSV-Trainer ist der Gast aus Oberfranken ein "unbequemer Gegner, der noch Punkte im Abstiegskampf braucht. Sie werden alles, was sie haben, in die heutige Partie reinschmeißen, um etwas Zählbares mitzunehmen", vermutet Schönhöfer. Das wollen aber die Grabfelder verhindern. Und das ist durchaus möglich, wenn die Hausherren an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen. Das hoffen sowohl der Coach als auch sein Spieler. "Wir müssen unser Spiel durchziehen. Ich bin auf jeden Fall optimistisch, da wir zuletzt gut gespielt haben", sagt Snaschel und sein Trainer erhofft sich "ein gutes Spiel der Mannschaft und Tore." Nur die haben in Erlenbach gefehlt.
Schönhöfer ist sich aber bewusst, dass ein Dreier den Seinen nicht so einfach in den Schoß fallen wird. "Es wird sicher ein schweres Match. Wir wissen, was auf uns zukommt." Denn wie bereits erwähnt, brauchen die Gäste dringend Punkte, um nicht in die Abstiegsrelegation zu müssen. Denn die Schützlinge von Stefan Braungardt haben nur drei Zähler Vorsprung auf Ansbach auf dem ersten Relegationsrang. Zuletzt gelang den Oberfranken ein eminent wichtiger 2:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Ammerthal.
Schönhöfer muss immer noch auf die verletzten Tobias Breunig und Michael Gabold, der in Frohnlach die Vorlage für den Siegtreffer gab, verzichten. Daneben fallen Johannes Katzenberger (Lehrgang) und Marcel Hölderle aus, der sich im Dienstagstraining eine schwere Prellung im Schulterbereich zugezogen hat. Bedingt trainiert hat wieder Pascal Stahl. Dennoch hofft Schönhöfer, dass dieser in den Kader zurückkehren kann.
Nach der Begegnung veranstaltet der TSV sein Maifest mit bayerischen Spezialitäten. mad
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