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Garitz
Fußball Landesliga

Garitzer zeigen in Stegaurach zu wenig

Den Ausflug ins Bamberger Land hätten sich die Grün-Weißen sparen können, die vor allem offensiv enttäuschten.
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SpVgg Stegaurach - SV Garitz 3:0 (2:0). Tore: 1:0 Bernd Oberst (17.), 2:0 Marius Kraus (26.), 3:0 Tobias Eichhorn (64.).
Dumm gelaufen ist es für die Grün-Weißen in diesem Auswärtsspiel. "Stegaurach war eine Nummer schlechter als Leinach eine Woche zuvor", sagte SV-Pressesprecher Johannes Werner nach dem erfolglosen Ausflug ins Bamberger Land. In einer insgesamt chancenarmen Begegnung mussten sich die Platzherren auf ihre gefährlichen und gefürchteten Standards verlassen. Nach einer Viertelstunde traf ihr Spezialist und Mannschaftskapitän Bernd Oberst aus 25 Metern zur Stegauracher Führung. Nicht viel später legte Marius Kraus nach.
Enttäuschend aus Sicht der mitgereisten SV-Fans war das fast reaktionslose Verhalten der Schäfer-Elf, die vor dem Seitenwechsel nur eine Möglichkeit besaß durch den Fernschuss von Simon Herold.
Kurz vor dem Seitenwechsel musste Johannes Schloßbauer wegen einer Knieverletzung aus dem Spiel genommen werden, mit David Böhm als weiterer Offensivkraft wollte Detlef Schäfer die Wende herbeiführen. Doch der Plan ging auch im zweiten Durchgang nicht auf, weil von Kombinationsfluss keine Rede sein konnte.

Schäfer fordert Kampf

Erst nach dem 3:0 ergaben sich Konterchancen für den Tabellenvorletzten, was aber ein weiteres Manko an diesem Tag offenlegte. Die Pässe auf die Angreifer waren zwar gut gemeint, aber so unpräzise, dass kein Abschluss möglich war. Kurz vor Spielende hatten die Eichhorn-Mannen gar das vierte Tor auf dem Fuß, als Alexander Oberst mit einem Querpass Christos Makrogiannis bediente. "Uns bleibt nichts anderes übrig, als diese Niederlage schnell abzuhaken, die Fehler hinsichtlich der nächsten Aufgabe zu minimieren und mit Mut in das nächste Match zu gehen", so Detlef Schäfer. Dieser ist sich sicher, dass seine Schützlinge den Kampf nicht aufgeben. "Sie wissen, dass ich Konsequenzen ziehen würde, "denn Kampf muss immer sein".
Garitz: Werner - Rüth, Krieter, Schmitt, Cazzella - Glöckler (66. M. Niebling), Herold (75. Bieber), Voll, Schloßbauer (41. Böhm) - Papadopoulos, Flassig.
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