Bad Kissingen

Ganz Münnerstadt erinnert sich an ein verrücktes Spiel

Gute Ergebnisse lassen den FC Fuchsstadt optimistisch zur DJK Schwebenried/Schwemmelsbach fahren. FC 06 Bad Kissingen fordert TSV Bad Königshofen zur Revanche.
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DJK Schwebenried/Schwemmelsbach - FC Fuchsstadt: "Sehr zufrieden" mit seiner Mannschaft zeigte sich Marius Kubo, Coach des FC Fuchsstadt (7./36), nach dem 1:1 gegen Tabellenführer FC 05 Schweinfurt II. "Da haben wir gegen einen technisch versierten Gegner gut dagegen gehalten und ihm kämpferisch den Schneid abgekauft." Der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (3./45) zollt Kubo großen Respekt. "In früheren Jahren war Schwebenried nicht immer konstant. Mein Kollege Mario Schindler hat es geschafft, sie in der Bezirksliga-Spitzengruppe zu etablieren." Bange machen gilt deswegen noch lange nicht, denn Fuchsstadt kam selbst durchaus gut aus der Winterpause. Ein Wermutstropfen ist am Sonntag die Personalsituation. So wird Philipp Sauermann wohl ebenso ausfallen wie Philipp Baldauf, eventuell Florian Thurn. Auch der zuletzt von Beginn an und auffällig spielende Youngster Julian Volpert fehlt diesmal.
Noch dazu ist der Einsatz von Stammkeeper Florian Rottenberger (Schulterverletzung) fraglich. Die Spatzen pfeifen es im Übrigen von den Dächern, dass Schwebenrieds Torwart Frank Fella in der neuen Runde möglicherweise seine Zelte in Fuchsstadt aufschlägt.

FC 06 Bad Kissingen - TSV Bad Königshofen:
Im Heimspiel des FC 06 Bad Kissingen (6./38) am Samstag gegen den TSV Bad Königshofen (10./31) will 06-Trainer Rüdiger Klug die Scharte der 2:4-Hinspielniederlage auswetzen. "Dort haben wir durch kleine individuelle Fehler das Spiel aus der Hand gegeben. Zielsetzung ist ganz klar Wiedergutmachung. Dazu müssen wir uns allerdings wieder präsenter zeigen und einfach dominanter auftreten." Dies hat Klug beim 1:1 in Münnerstadt etwas vermisst. Die Aufgabe gegen Bad Königshofen wird nicht einfacher. "Wir nehmen Bad Königshofen sehr ernst. Sie haben mit Werner Köhler einen guten Trainer und ein gutes Team, welches sich nach anfänglichen Problemen in der Tabelle kontinuierlich nach vorne gearbeitet hat, auch wenn sie beim 0:1 gegen Gerolzhofen einen kleinen Rückschlag erlitten haben", warnt Klug vor den Grabfeldern. Aufgrund personeller Engpässe ist man im Lager der 06er wohl zu Umstellungen gezwungen. So werden Christian Laus und Waldemar Bayer verletzungsbedingt wohl genauso passen müssen wie Matthias Karch, der sich in Münnerstadt einen Muskelfaserriss zuzog.

TSV Bergrheinfeld - TSV Münnerstadt:
Was war das für ein Hinspiel. Da führte der TSV Bergrheinfeld (17./13) gegen den TSV Münnerstadt (12./29) nach einer vorzüglichen ersten Hälfte bereits mit 5:2, ehe der Münnerstädter Orkan über die Berger hinwegfegte. "Das war ein außergewöhnliches Spiel, was man nicht wirklich oft in seiner Karriere hat", sagt TSV-Coach Dominik Schönhöfer zum 8:5-Sieg. Danach übernahm beim Gegner mit Carsten Dotterweich der ehemalige Käpitän das Ruder von Berthold Göbel, doch der Erfolg blieb beim letztjährigen Bezirksoberligisten aus. Nur Optimisten glauben an einen Verbleib in der Bezirksliga. Aus den letzten sechs Spielen holten die "Bercher" lediglich zwei Punkte - zu wenig um zu überleben. "Es wird trotzdem ein ganz enges Spiel, da der Gegner noch mehr mit dem Rücken zur Wand steht wie wir. Natürlich hoffen wir, dass wir auch diesmal das bessere Ende für uns haben", wäre für Schönhöfer ein Dreier am Sonntag eine runde Sache. Die im Derby zuletzt gezeigte Kombination aus Kampf und Raffinesse ist auch in Bergrheinfeld eine gute Formel zum Erfolg für die Nägelsieder, die ohne den beruflich verhinderten Denny Mangold antreten.

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