Großbardorf
Fußball Bayernliga

Gallier bejubeln Last-Minute-Treffer von Simon Snaschel

Nach packenden 90 Minuten plus Nachspielzeit lagen sich die Grabfeld-Gallier glücklich in den Armen. Kurz zuvor hatten sie durch den eingewechselten Simon Snaschel den 2:2-Ausgleich gegen den Top-Favoriten der Bayernliga Nord, den FC Amberg, erzielt.
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FC Amberg - TSV Großbardorf 2:2 (1:1). Tore: 0:1 Stefan Piecha (15., Foulelfmeter), 1:1 Benjamin Werner (45.), 2:1 Julian Ceesay (75.), 2:2 Simon Snaschel (90. + 1).
Die Schützlinge von Trainer Dominik Schönhöfer bleiben bleiben auch im vierten Spiel in der Fremde ungeschlagen. "Der FC Amberg hat eine Top-Qualität, er hat sehr gut gespielt, ich muss das sagen, der FC war das beste Team, gegen das wir bisher gespielt haben. Schließlich war das Unentschieden doch glücklich für uns", anerkannte Schönhöfer.

Von Beginn an dominierte der Gastgeber und übte mächtig Druck auf die Bardorfer aus. "Sie haben gutes Pressing gespielt. Da hatten wir erhebliche Probleme." Die TSV-Defensive mit Maximilian Zang, Markus Kirchner, Marcel Hölderle, der den an der Hüfte verletzten Manuel Orf hervorragend vertrat, und Tobias Breunig hatte Schwerstarbeit zu verrichten, tat dies aber mit Umsicht und Hingabe. "Vor allem die Innenverteidigung hat ausgezeichnet gespielt", lobte Schönhöfer.

Andererseits musste der Gastgeber sehr aufpassen, denn Alexander Mantlik und Manuel Leicht waren ständige Gefahrenherde. Obwohl die Hausherren wesentlich mehr Spielanteile hatten, gelang den Bardorfern das Führungstor. Im Vorwärtsgang verloren die Hausherren das Leder, Manuel Leicht erkannte die einmalige Chance, passte auf den für Björn Schönwiesner (Sprunggelenksverletzung) früh eingewechselten Pascal Stahl, der alleine auf FC-Keeper Matthias Götz zulief und vom Torwart von den Beinen geholt wurde: ein klarer Foulelfmeter. Diese Chance ließ sich Stefan Piecha nicht entgehen und schob den Ball ins Tor.

Mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleich. Von Andreas Graml ideal in Szene gesetzt, schob Benjamin Werner das Leder unter TSV-Schlussmann Julian Schneider hindurch zum 1:1 ins Gehäuse. Zwar waren die Hausherren auch weiterhin optisch überlegen, aber laut Schönhöfer hielten seine Mannen gut dagegen. "Wir haben mehr Initiative gezeigt und sind noch mehr gelaufen. In der Defensive haben wir wenig zugelassen. Das hat meine Truppe gut gemacht."

Dennoch gingen die Amberger in Führung, als Julian Ceesay einen Freistoß aus 22 Metern zentimetergenau ins rechte Dreieck hämmerte. Da hatte der gute Julian Schneider nicht den Hauch einer Abwehrchance. Danach probierte Schönhöfer alles und hatte bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen. Denn Snaschel traf nach der dritten Bardorfer Ecke per Kopf zum 2:2-Ausgleich, als sich alle 22 Akteure im FC-Strafraum tummelten. "In dieser Szene hat Simon bewiesen, welche Qualitäten er als Strafraumspieler besitzt", lobte Schönwiesner, der den Punktgewinn bei allem Glück als "nicht unverdient" bezeichnet. mad
Großbardorf: Schneider - Zang, Kirchner, Hölderle, Breunig (77. Snaschel) - Piecha - Rieß (84. Katzenberger), Zehe, Schönwiesner (13. Stahl) - Mantlik, Leicht.

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