SC Eltersdorf - TSV Großbardorf 5:4 n.E. (0:0) - Tore: Fehlanzeige.

Waios Dinudis heißt der große Großbardorfer Pechvogel. Als einziger Schütze konnte er im Elfmeterschießen nicht verwandeln. Dabei hatte der TSV über 90 Minuten in Eltersdorf im Totopokal-Halbfinale mit einer großartigen Leistung aufgewartet. "Am Ende hat es nicht sollen sein", so ein enttäuschter PR-Manager Andreas Lampert nach dem Spiel.
Der Eltersdorfer Sieg in Großbardorf am Wochenende hatte die Gallier gegen den gleichen Gegner offenbar hoch motiviert. Von Beginn an waren die Grabfelder in Eltersdorf gut in der Partie, standen sicher in der Abwehr und starteten immer wieder gefährliche Konter. Drei Großchancen seiner Jungs sah Andreas Lampert bis zur Pause. In der 20. Minute war es Pascal Stahl, der den Ball frei vor dem SC-Tor mit der Brust stoppte, aber dann wegrutschte. Fünf Minuten später zögerte Simon Heim in aussichtsreicher Position zu lange mit dem Abschluss. Wenig später fand André Rieß nach einem schnell über rechts vorgetragenen Angriff im Eltersdorfer Keeper seinen Meister.
Auch nach der Pause waren die Gäste die bessere Mannschaft. "Da hätten wir das Spiel entscheiden müssen", meinte Lampert unter anderem den Knaller von Simon Heim, der in der 67. Minute knapp über die Latte strich. Doch das Tor wollte einfach nicht fallen. So kam es zum Lotteriespiel Elfmeterschießen. Nachdem Christian Laus und Markus Lurz getroffen hatten, war Waios Dinudis als Dritter dran und scheiterte. Dass auch Sebastian Knüttel und Stefan Piecha einnetzten, half nichts mehr, da sich die Eltersdorfer keinen Fehlschuss erlaubten.
Im zweiten Halbfinale, dem Duell der Drittligisten, bezwang die SpVgg Unterhaching den SV Wacker Burghausen mit 3:1. Eine Chance hat der TSV Großbardorf jetzt noch. Am 8. Mai treffen die Grabfelder im TSV-Sportpark auf Wacker Burghausen.