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Waldberg
Fußball-Schiedsrichter

Fleiß und Qualität bei den Fußball-Schiedsrichtern

Den Höhepunkt im Rahmen der Weihnachtsfeier der Fußball-Schiedsrichtergruppe Bad Kissingen stellten im Sportheim der DJK Waldberg die Ehrungen für verdiente und langgediente Unparteiische dar.
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Ehrungen bei der Schiedsrichtergruppe Bad Kissingen: Unser Bild zeigt (von links) Norbert Kröckel, Alexander Arnold, Günther Schneider, Jürgen Nöth, Josef Wüscher (hinten versteckt), Tamer Gürek, Egon Mann, Bernd Heinlein, Alfons Schießer, Franz-Dieter Spiegl, Hubert Gahn, Wolfgang Schmitt, Michael Walter (hinten versteckt), Peter Schmitt, Harald Schreiber und Sebastian Wieber . Foto: privat
Ehrungen bei der Schiedsrichtergruppe Bad Kissingen: Unser Bild zeigt (von links) Norbert Kröckel, Alexander Arnold, Günther Schneider, Jürgen Nöth, Josef Wüscher (hinten versteckt), Tamer Gürek, Egon Mann, Bernd Heinlein, Alfons Schießer, Franz-Dieter Spiegl, Hubert Gahn, Wolfgang Schmitt, Michael Walter (hinten versteckt), Peter Schmitt, Harald Schreiber und Sebastian Wieber . Foto: privat
Die höchste Auszeichnung erhielt das Ehrenmitglied der Gruppe, Alfons Schießer (Machtilshausen), der 1964 die Prüfung abgelegt und seiner Gruppe nun seit 50 Jahren mit unzähligen Spielleitungen die Treue gehalten hat. Schießer erhielt die selten verliehene "Verdienstmedaille des Verbandes in Gold" überreicht. Die Ehrenmedaille in Silber hat sich der Schondraer Günther Schneider, der seit 40 Jahren Unparteiischer ist, verdient, er pfeift trotz seiner zeitintensiven Tätigkeit bei der DJK immer noch. Gleich vier Schiedsrichtern wurde das Verbandsehrenzeichen in Gold für 30 Jahre Mitgliedschaft ans Revers geheftet, nämlich Hubert Gahn (Arnshausen), Egon Mann (Seubrigshausen), Wolfgang Schmitt (Hassenbach) sowie dem Sandberger Franz-Dieter Spiegl.
Letzterer überrascht die Mannschaften immer wieder damit, dass er trotz seiner 68 Jahre den Spielort "bis nach Schweinfurt" (Spiegl) mit dem Rad anfährt.

Die Ehrennadel in Gold mit Eichenlaub erhielt Bezirksliga-Schiedsrichter Peter Schmitt (Thulba), langjähriger Lehrwart der Gruppe und seit dieser Saison als Spielgruppenleiter tätig. Mit Josef Wüscher (Untererthal) wurde ein Schiedsrichter für 20-jährige Mitgliedschaft mit dem Verbandsehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. "Er liebte in dieser langen Zeit eher die Schafkopf- als die gelben und roten Karten" (Kröckel). Die Ehrennadel in Gold für zehn Jahre Spielleitung bekam der Hammelburger Bernd Heinlein, nunmehr auch Junioren-Spielgruppenleiter, angeheftet. Gruppenintern für fünf Jahre Mitgliedschaft wurden der Sömmersdorfer Tamer Gürek und Jürgen Nöth vom FC Teutonia Reichenbach geehrt, beide engagieren sich auch intensiv in der Fußballmannschaft der Gruppe. Diese richtet am zweiten Weihnachtsfeiertag ein Turnier in Hammelburg aus, den Pokal für den Turniersieger, von Norbert Kröckel gestiftet, konnte man in Waldberg schon einmal unter die Lupe nehmen.

Kreisschiedsrichterobmann Harald Schreiber (Saal) betonte in seinen Grußworten, dass die Gruppe Bad Kissingen gut funktioniere, das neue Führungsduo mit Alexander Arnold und seinem Stellvertreter Sebastian Wieber (Ramsthal) habe im ersten Jahr seiner Amtszeit die gestellten Aufgaben vorzüglich erledigt. Einziger Wunsch des KSO war, dass zukünftig die Lehrabende der Gruppen Bad Kissingen und Bad Neustadt besser koordiniert würden, damit die jungen Schiedsrichter an den Förderkursen teilnehmen könnten.

Die Bad Kissinger Gruppe besteht aktuell aus 162 Schiedsrichtern, davon 100 aktive. Diese haben im Jahr 2014 2820 Spiele (Herren, Junioren, Frauen) gepfiffen. Das Trio mit den meisten Einsätzen besteht aus Sebastian Wieber (89), Alexander Schreiner (74) und Wolfgang Schmitt (71). Die Neulingslehrgänge im Frühjahr und Herbst wurden von je sechs Kandidaten besucht, die alle die Prüfung bestanden haben. Als absolute Talente haben sich der 15-jährige Marco Föller sowie der nur wenig ältere Konstantin Schaab herauskristallisiert, die kurz nach bestandener Prüfung bereits in der Kreisliga pfeifen dürfen. "Die Gruppe steht so gut da wie noch nie in ihrer fast 90-jährigen Geschichte", betonte Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Norbert Kröckel, "Alexander Arnold ist der erste, der den Sprung in die Bayernliga geschafft hat".

Der Gelobte gab den Dank weiter, hob dabei insbesondere die Unterstützung seiner Familie hervor und sprach seinen besonderen Dank seinem Vorgänger Heinz Götschel für die vorzügliche Förderung aus. Arnolds Dank galt auch seinen Vorstandsmitgliedern Florian Betz, Sebastian Wieber, Ludwig Weisenseel und Marco Wießner sowie den "Nachwuchs-Coachern" Thorsten Schulz-Stellmacher, Rainer Schmelz, Herbert Vogt und Gerd Hartung. Herausragendes Coaching wurde von Rudi Müller (20 Betreuungen) und Robert Hammer (13) geleistet.
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