Schweinfurt
Fußball Regionalliga

FC 05 hat nichts gegen Regenwetter

Mit einem Sieg in Memmingen kämen die Schweinfurter dem Ligaverbleib schon sehr nahe.
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Schöne Erinnerung: Das letzte Gastspiel in Memmingen gewann der FC 05 Schweinfurt im Dauerregen mit 2:1. Marino Müller (Mitte) traf in dieser Szene zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Diesmal steht der Einsatz des Stürmers aber auf der Kippe. Foto: Frank Scheuring
Schöne Erinnerung: Das letzte Gastspiel in Memmingen gewann der FC 05 Schweinfurt im Dauerregen mit 2:1. Marino Müller (Mitte) traf in dieser Szene zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Diesmal steht der Einsatz des Stürmers aber auf der Kippe. Foto: Frank Scheuring
FC Memmingen - FC 05 Schweinfurt.
Am Freitag soll's regnen - und das erfreut die Fußballer des FC 05 ungemein. Denn im Mai 2014, auch damals musste im Abstiegskampf gepunktet werden, regnete es in Memmingen ebenfalls und die Schweinfurter siegten nach großartigem Kampf mit 2:1. Weniger erfreulich: Jetzt, im April 2015, drohen ausgerechnet die Torschützen von damals - Steffen Krautschneider und Marino Müller - auszufallen. Müller musste mit einer Knöchel-Blessur das Dienstagstraining abbrechen, Krautschneider absolvierte nach seiner Oberschenkel-Verletzung aus dem Buchbach-Spiel lediglich ein Laufprogramm. Trotzdem ist Trainer Gerd Klaus optimistisch: "Auch wenn Memmingen normalerweise sehr kompakt steht und schwer auszuspielen ist, die Mannschaft liegt uns. Wir sollten da schon punkten, vor allem mit einem Dreier sähe die Welt schon ganz anders aus."

Leistungskurve zeigt nach oben

Den Nullfünfern spielt es nämlich schon ein wenig in die Karten auf der Zielgeraden der Regionalliga-Saison überwiegend auf Gegner zu treffen, die tabellarisch im Niemandsland angesiedelt sind. Die Memminger rangieren mit 39 Zählern auf Rang neun. Klaus: "So ein Team wie Illertissen kann, wenn kein Druck mehr besteht, einen auch abschießen. Die meisten Mannschaften, für die die Runde gelaufen ist, geben aber einige Prozente weniger." Verlassen mag sich der Coach freilich nicht auf einen großzügigen Gastgeber. Vielmehr auf die nach oben zeigende Leistungskurve: "Nach den schwachen Auftritten in Schalding und gegen Nürnberg haben wir eigentlich immer gut gespielt. Die Tore haben halt gefehlt. Positiv ist aber, dass wir immer zu ausreichend Chancen gekommen sind. Ich habe meinen Spielern immer gesagt, dass Erfolge kommen. Spielen wir so weiter, wird die Saison keine Zitterpartie, denn dann holen wir automatisch noch Punkte."
Deren 37, so rechnet Klaus, der Bamberg noch zwölf Zähler zutraut und nicht an ein Abrutschen der fränkischen Profi-Reserven glaubt, sollten reichen für den Ligaverbleib. Hieße: Zwei Siege in sechs Spielen - lösbar. Sollten weder Krautschneider noch Marino Müller auflaufen können, hat der Trainer schon einen Plan B, damit es schon in Memmingen (Freitag, 19.30 Uhr) zum ersten Dreier reichen könnte: Pablo Pigl, die Mittelfeld-Neuentdeckung der letzten zwei Wochen, würde dann auch die Außenbahn rücken, Philipp Kleinhenz in die Zentrale. Wieder im Kader ist zudem Manuel Müller, jedoch mutmaßlich zunächst auf der Bank, denn "Andreas Bauer hat seine Sache gegen Buchbach richtig gut gemacht", so Klaus. Der würde ohnehin am liebsten, können beide angeschlagenen Offensivspieler mitwirken, die Startelf des vergangenen Samstags aufs Feld schicken. Und wer weiß, vielleicht regnet es ja wirklich wieder kräftig, treffen Krautschneider und Müller - vielleicht.
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