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Fußball Kreisliga

Endspurt in der Kreisliga verspricht Dramatik

Nach dem besiegelten Abstieg des RSV Wollbach steht der SV Rödelmaier vor dem Titelgewinn. Alle anderen Entscheidungen sind noch heiß umkämpft.
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Intensives Derby im Abstiegskampf: Die Ramsthaler Alexander Ullrich (links) und Enrico Ott (rechts) gegen Alexander Krämer (FC Bad Brückenau). Foto: ssp
Intensives Derby im Abstiegskampf: Die Ramsthaler Alexander Ullrich (links) und Enrico Ott (rechts) gegen Alexander Krämer (FC Bad Brückenau). Foto: ssp
FC Thulba - FC Strahlungen.
FC Reichenbach - TSV Rannungen.
VfL Spfr. Bad Neustadt - TSV Reiterswiesen.
FC Bad Brückenau - SV Ramsthal.

Es ist schon hochbrisant, was sich in dieser Saison - wieder einmal - in der Kreisliga Rhön abspielt. Vier Spiele haben die meisten Mannschaften noch zu bestreiten. Und für fast alle Teams geht es noch um etwas; für manche um mehr, für manche um weniger. Ganz an der Spitze ist die Lage eigentlich klar. Der SV Rödelmaier (1./53 Punkte) kann am Wochenende sein Meisterstück machen. Dazu könnte dem Spitzenreiter Kellerkind TSV Reiterswiesen (14./23) verhelfen. Denn schafft der TSV beim VfL Spfr. Bad Neustadt (2./45) eine Überraschung, liegt der Titel für die Rödelmairer, die am Sonntag beim bereits abgestiegenen RSV Wollbach ranmüssen, auf dem Silbertablett.

Reiterswiesen hat derweil freilich andere Sorgen, als den "dicken Fischen" Schützenhilfe zu leisten. Mit dem jüngsten 4:0-Erfolg über Wollbach hat man nicht nur den RSV endgültig in die Kreisklasse verabschiedet, sondern sich selbst auch wieder in eine ordentliche Position für den Endspurt gebracht. Nur drei Punkte fehlen zum Relegationsplatz, der für den Neuling als Hoffnungsschimmer nach wie vor Bestand hat.
Vor einigen Wochen galt das auch für den TSV Rannungen (11./29). Doch mit tollen Leistungen wie zuletzt dem 2:1 über Thulba, ist die Elf von Werner Köhler über den Strich geklettert und darf sich berechtige Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt machen. Dafür aber sollte beim FC Reichenbach (9./32) Zählbares her. Die Teutonen sind selbst noch nicht aus der Gefahrenzone, haben bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang ja auch schon ein Spiel mehr auf dem Konto als die Konkurrenz. Ein Dreier gegen Rannungen und der FC hätte mehr Planungssicherheit für die kommende Runde.
Von der ist der SV Ramsthal (10./30) inzwischen wieder ein gutes Stück entfernt. Zwar machten die Weindörfler konstant ihre Punkte, doch so recht vom Fleck sind sie damit auch nicht gekommen. Vier Punkte Vorsprung auf Platz zwölf sprechen nicht gerade für einen entspannten Saisonausklang. Was hilft, sind Siege. Am besten gegen direkte Konkurrenz. Und mit einem Erfolg beim FC Bad Brückenau (8./33) müsste auch der Aufsteiger aus der Sinnstädter zumindest mit einem Auge in den Rückspiegel blicken, wenngleich das Sieben-Punkte-Polster eigentlich ausreichen sollte.
Sieben Punkte, so groß ist mittlerweile auch der Rückstand des FC Thulba (5./38) auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Bitter für die Mannen um Spielertrainer André Betz. Hatte man sich mit einem Erfolg in Nordheim in eine tolle Ausgangslage gebracht, folgten seitdem Pleiten gegen die Kellerkinder Bischofsheim, Reichenbach und Rannungen. Nur einen Punkt holten die Thulbaer aus den vorigen vier Spielen. Und doch bietet sich dem FC noch eine letzte Möglichkeit. Denn schlägt man am Wochenende den aufstrebenden FC Strahlungen (4./42) und spielt die Konkurrenz zeitgleich mit, könnte man noch einmal auf vier Punkte an Platz zwei heranrutschen. Der Trend spricht freilich eher für die Strahlunger, die sich zuletzt beim 7:1-Sieg über Bischofsheim in bestechender Form präsentierten. ssi


Restprogramm

Aufstiegskandidaten:
SV Rödelmaier (1. Platz/53 Punkte)
RSV Wollbach (A), VfL Spfr. Bad Neustadt (H), FC Bad Brückenau (A), VfR Stadt Bischofsheim (H).
VfL Spfr. Bad Neustadt (2./45)
TSV Reiterswiesen (H), SV Rödelmaier (A), SV Burgwallbach/Leutershausen (H), TSV Bad Königshofen (A).
TSV Nordheim (3./43)
TSV Bad Königshofen (H), FC Reichenbach (H), RSV Wollbach (H).
FC Strahlungen (4./42)
FC Thulba (A), TSV Rannungen (H), FC Reichenbach (H), SV Eichenhausen/Saal (A).
FC Thulba (5./38)
FC Strahlungen (H), SV Eichenhausen/Saal (A), SV Ramsthal (H), TSV Reiterswiesen (A).

Abstiegskandidaten:
SV Ramsthal (10./30)
FC Bad Brückenau (A), VfR Stadt Bischofsheim (H), FC Thulba (A), TSV Rannungen (H).

TSV Rannungen (11./29)
FC Reichenbach (A), FC Strahlungen (A), SV Eichenhausen/Saal (H), SV Ramsthal (A).

SV Eichenhausen/Saal (12./26)
VfR Stadt Bischofsheim (A), FC Thulba (H), TSV Rannungen (A), FC Strahlungen (H).

VfR Stadt Bischofsheim (13./24)
SV Eichenhausen/Saal (H), SV Ramsthal (A), TSV Reiterswiesen (H), SV Rödelmaier (A).

TSV Reiterswiesen (14./23)
VfL Spfr. Bad Neustadt (A), FC Bad Brückenau (H), VfR Stadt Bischofsheim (A), FC Thulba (H).
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