Bad Neustadt an der Saale
Handball 3. Liga

Der HSC hat endlich wieder ein positives Punktekonto

Beim verdienten Sieg über den TSV Burgdorf II erzielt Jan Wicklein 14 Tore und baut seine perfekte Quote vom Siebenmeter-Punkt aus.
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Treffer wie am Fließband: Jan Wicklein (beim Wurf) überragte beim 31:28-Sieg des HSC mit 14 Toren. Da staunt Maximilian Schmitt (rechts), selbst vier Mal erfolgreich, nicht schlecht.  Foto: Anand Anders
Treffer wie am Fließband: Jan Wicklein (beim Wurf) überragte beim 31:28-Sieg des HSC mit 14 Toren. Da staunt Maximilian Schmitt (rechts), selbst vier Mal erfolgreich, nicht schlecht. Foto: Anand Anders
HSC Bad Neustadt - TSV Burgdorf II 31:28 (15:10).
Mit dem dritten Sieg in Serie hat der HSC Bad Neustadt endlich mal wieder ein positives Punktekonto. Die Unterfranken trafen bei ihren ersten drei Versuchen gleich dreimal. Und verdeutlichten, dass der hochgelobte Gäste-Keeper Jendrik Meyer, der ohne Vertreter angereist war, nicht seinen besten Tag erwischt hatte. HSC-Schlussmann Felix Schmidl agierte deutlich wirkungsvoller, nervte von Beginn an den Kontrahenten mit sehenswerten Paraden und war über sechzig Minuten ein Rückhalt seines Teams. Wie auch Franziskus Gerr. Der Bad Brückenauer rieb sich wie üblich am Kreis auf, beendete die Partie mit zerrissenem Trikot und war hauptverantwortlich für die dem HSC zugesprochenen sieben Strafwürfe, die Jan Wicklein eiskalt verwertete.
Der Strafwurf-Experte ist bereits seit drei Spielen ohne Fehlwurf von der Linie und sorgte mit seinen insgesamt 14 Treffern für einen persönlichen Saisonbestwert.

Mit dem Treffer zum 17:10 nach der Pause schien eine Vorentscheidung gefallen, doch dann regierte "Bruder Leichtfuß" in den Reihen der Kurstädter, die sich einige technische Fehler zu viel erlaubten, aber auch Pech mit zwei Pfostentreffern hatten. Diese siebenminütige Phase nutzte die Felixson-Sieben zu einer Aufholjagd. Die 500 Fans staunten nicht schlecht, als TSV-Kreisläufer Johannes Marx, der ansonsten gegen den HSC-Innenblock kaum Land sah, zum 17:16 einwarf. Beim 18:17 setzten die Unparteiischen binnen zwanzig Sekunden Gary Hines und Michal Panfil auf die Strafbank.
I
n doppelter Unterzahl düpierte allerdings Emil Feuchtmann die Niedersachsen mit einem Schlagwurf zum 19:17, und nach dem Anschlusstreffer zum 19:18 betrat HSC-Spielertrainer Margots Valkovskis für den rot-gefährdeten Panfil das Parkett. Es begann eine "Wicklein-Orgie", der die nächsten fünf Treffer seines Teams erzielte und die Führung komfortabel ausbauen konnte, zumal Schmidl einige Würfe in Folge parierte. Das Tor des Tages war der erste Valkovskis-Treffer, der einen No-Look-Pass von Wicklein über die Schulter zum 25:21 verwertete.
Tore für den HSC: Jan Wicklein (14/7), Margots Valkovskis (4), Maximilian Schmitt (4), Vilim Leskovec (3), Lukas Böhm (3), Gary Hines (1), Emil Feuchtmann (1), Franziskus Gerr (1).
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