Bad Kissingen
Tischtennis

Arnshausen für Ramsthal in der 2. Bezirksliga

Bei den Hammelburger beendet Marian Wiesler vorläufig seine Karriere. SV Garitz geht mit einer neuen Nummer eins an den Start.
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Auszeit: Marian Wiesler wird vorerst nicht mehr für den TV/DJK Hammelburg Tischtennis spielen.  Foto: ts
Auszeit: Marian Wiesler wird vorerst nicht mehr für den TV/DJK Hammelburg Tischtennis spielen. Foto: ts
In der Saison 2014/2015 spielen 14 Mannschaften aus acht Vereinen des BTTV-Kreises Rhön über der Kreisebene, und zwar acht aus dem Landkreis Bad Kissingen und sechs aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Ranghöchster einheimischer Klub bei den Männern ist heuer der TSV Arnshausen, der den SV Ramsthal in der 2. Bezirksliga Ost ersetzt. Die Bad Kissinger Vorstädter vertrauen nach dem Meistertitel in der 3. Bezirksliga weiterhin auf die jungen Nachwuchsspieler und bauen mit Daniel Jermaschew neben Philip Greubel ein weiteres Jugendtalent ein. Mannschaftsführer und Spitzenspieler Jochen Hein hat den TV Ochsenfurt als Meistertipp und nennt den Klassenerhalt als Hauptziel.
In der 3. Bezirksliga Nord stellt der Landkreis Bad Kissingen vier Teams, die allesamt das Ziel haben, die Klasse zu erhalten.
Am meisten traut sich der SV Ramsthal zu, der auf die Plätze 5 bis 7 hofft: die Weindörfler treten mit den Stammspielern der vergangenen Jahre an und sehen in Aufsteiger Spvgg Hambach den kommenden Meister. Diesen favorisiert auch Dominik Kiesel von der DJK Nüdlingen, der ansonsten die Liga dieses Jahr für sehr, sehr ausgeglichen hält, so dass jeder jeden schlagen kann. Die Aschacher vertrauen der gleichen Aufstellung wie in der vergangenen Saison und hoffen, dass Bereitschaftspolizist Tandler öfters zur Verfügung stehen wird. Abteilungsleiter Guido Hochrein vom TV Poppenlauer favorisiert vorne die Ramsthaler, zählt seinen Klub neben Nüdlingen und Schwanfeld zu den Abstiegskandidaten, zeigt sich aber kämpferisch. "Da unsere Kneipe im Moment geschlossen ist, werden wir uns diese Runde mehr aufs Sportliche konzentrieren."
Die Jungen des TSV Arnshausen werden in der 1. Bezirksliga nach den Spitzenplätzen in den beiden Vorjahren diesmal wohl kleinere Brötchen backen. Für den altersmäßig ausscheidenden Spitzenspieler Fabian Rottenberger rückt der A-Schüler Tim Hein nach; Jugendleiter Jochen Hein hält den TV Ochsenfurt für den klaren Titelfavoriten. Die Nachbarvereine TV/DJK Hammelburg und SV Langendorf sehen im FC Knetzgau den kommenden Meister in der 2. Bezirksliga Ost und hoffen auf gute Mittelfeldplätze. Der Langendorfer Jugendtrainer Joachim Gößmann.freut sich, nach genau zehn Jahren wieder in einer Bezirksliga spielen zu können. "Unsere jungen Spieler, auch die aus der zweiten Mannschaft, sollen in dieser starken und sehr interessanten Liga wertvolle Erfahrungen sammeln."
Wie im Vorjahr spielen zehn Mannschaften in der 1. Kreisliga Rhön, und zwar sechs aus dem Landkreis Bad Kissingen und vier aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Für den überlegenen Meister TSV Brendlorenzen kommt Absteiger TV/DJK Hammelburg von oben; außerdem rücken heuer gleich drei Teams aus der 2. Kreisliga in das Kreisoberhaus auf, nämlich die beiden Meister SV Langendorf und DJK Leutershausen II sowie über die Relegation noch der TSV Arnshausen II.
Bei den meisten Vereinen gab es keine größeren Veränderungen in der Stammaufstellung. Allerdings beendete beim TV/DJK Hammelburg die Nummer 1 Marian Wiesler vorläufig seine Tischtennis-Karriere; etwas kürzer treten will auch Henrik Diener, für den der Jugendliche Tizian Frank von der Zweiten in die Mitte aufrückt. Der TSV Stangenroth stellt Routinier Günther Schmitt ins hintere Paarkreuz und hofft, dass Fußballtrainer Oliver Hartung öfters eingesetzt werden kann. Beim FC Großwenkheim steht in der Mitte diesmal Alfred Ziegler vor Harald Schlembach. Beim TSV Arnshausen II gibt es einen Tausch, und zwar rückt Stefan Warmuth für den Jugendlichen Daniel Jermaschew ins zweite Glied; hinten gibt man für Jonas Bayer dem A-Schüler Tim Hein eine Chance.
Große Hoffnungen auf einen Platz ganz vorne macht sich der SV Garitz, obwohl das talentierte Eigengewächs Philipp Werner dem Fußball den Vorrang gegeben hat. Mit Gena Londa hat man nämlich einen Topspieler an Land gezogen; so dass die bisherige Nummer 1 Marcus Simon nun in der Mitte aufschlagen kann, außerdem tauschen hinten Udo Röder und Helmut Stolze die Positionen. Stark gewechselt wird auch beim SV Langendorf, wo die bisherige Nummer 1 der Zweiten, Steffen Kleinheinz, an Position 2 aufsteigt; Robert Volpert fällt auf Rang 6 zurück, während der Bereitschaftspolizist Konstantin Neder nicht mehr im Stammaufgebot steht.

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