Zwei Stunden vor dem Heimspiel gegen den EHC Mitterteich wurden die Verantwortlichen darüber informiert, dass aufgrund eines Ammoniak-Austrittes an der Eishalle an eine Austragung nicht zu denken sei. "Wir haben unverzüglich den Eishockeyverband informiert, der wiederum den Gegner in Kenntnis gesetzt hat, der da leider schon fast in Bad Kissingen angekommen war", informiert Wölfe-Vorsitzender Christian Keul über die Samstags-Vorkommnisse. "Das habe ich in 35 Jahren noch nicht erlebt, dass bei uns ein Spiel während des laufenden Eishallen-Betriebs so kurzfristig abgesagt werden musste."

In den Genuss eines gänzlich sportfreien Faschings-Wochenendes kamen die Kissinger Cracks, weil auch die gestrige Partie in Dingolfing dem Unfall mit dem giftigen Gas zum Opfer fiel. "Unsere Ausrüstung lagerte ja in der Eishalle. Und die Fachleute haben uns dringend geraten, diese erst komplett reinigen zu lassen, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Mit Ammoniak ist schließlich nicht zu spaßen", erklärt Keul. Die Nachhol-Termine stehen noch nicht fest. js