Die neue Fahne erhielt mit Brigitte Mathes eine neue Fahnenpatin. Deren Vorgängerin ist Fahnenpatin a. D. Marianne Scherpf: "Ich war 60 Jahre lang in diesem Ehrendienst", ist die 80-Jährige froh, von ihrer Nachfolgerin abgelöst zu werden. "Als ich gefragt wurde, die Patenschaft zu übernehmen, habe ich sofort ein freudiges ,Ja‘ gesagt", verrät die neue Patin Mathes. Seit Jahren hilft sie schon mit ihren Ehrendiensten als guter Geist im Feuerwehrverein. So auch jetzt zum Wein- und Federweißenfest.
"Endlich kann unsere neue Standarte geweiht werden", freut sich Vorsitzender Steffen Schärpf. Mit Ehre und Respekt soll solch eine Fahne behandelt werden, so Schärpf: "Ist sie doch ein Symbol für unsere Wehr und unsere Kameradschaft." Die Fahne soll die nötige Kraft geben, Menschen in Not zu helfen. Auf der Vorderseite der neuen Fahne sind auf blauem Grund die Diebacher Kirche, die Mühle, die Fränkische Saale und der Sturmiusberg zu erkennen. Ebenso das Gründungsjahr 1875. In zwei Ecken sind das Diebacher Dorfwappen und der Fränkische Rechen aufgenäht. Auf der Rückseite der neuen Fahne steht rund um den Schutzheiligen St. Florian auf rotem Grund der allseits bekannte Leitspruch der Feuerwehren: "Gott zur Ehr' und dem Nächsten zur Wehr!" mit gol-denen Lettern.
"Mit Stolz darf die Diebacher Wehr heute ihre neue Standarte davontragen", gratuliert Bürgermeister Ernst Stross (SPD). Er spricht dieser Fahne eine besondere Wertigkeit und Symbolkraft der verantwortungsbewussten Gemeinsamkeit zu. Außerdem weist Stross auf die bedeutsame Tradition von Fahnen in den vergangenen Jahrhunderten hin. Die Vielfalt der Vereine in Diebach sei ein gutes Zeichen von funktionierender Demokratie. Glückwünsche zur neuen Fahne gibt es auch von der Patenwehr Fuchsstadt, die deren Kommandant Peter Stöth mit einem herzlichen Gruß überbringt.