Bad Kissingen

Runder Tisch für Bildung vor Ort

"Eltern mit Wirkung im Prozess der Berufsorientierung", so nannte sich ein vom Arbeitskreis Schulewirtschaft Bad Kissingen veranstaltetes Seminar.
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Dirk Bayer, Dipl.-Soz.-Päd. (FH) und Theaterpädagoge, war Hauptakteur beim Seminar "Eltern mit Wirkung im Prozess der Berufsorientierung" - einem Pilotprojekt in der Akademie Heiligenfeld.  Foto: Peter Rauch
Dirk Bayer, Dipl.-Soz.-Päd. (FH) und Theaterpädagoge, war Hauptakteur beim Seminar "Eltern mit Wirkung im Prozess der Berufsorientierung" - einem Pilotprojekt in der Akademie Heiligenfeld. Foto: Peter Rauch

"Eltern mit Wirkung im Prozess der Berufsorientierung", so nannte sich ein vom Arbeitskreis Schulewirtschaft Bad Kissingen veranstaltetes Seminar in den Räumen der Akademie Heiligenfeld. Hier war genügend Platz für die über 100 Zuhörer, die sich aus den umliegenden Landkreisen, bis aus Haßfurt, eingefunden hatten, denn "heute leisten wir Pionierarbeit, da wir die Veranstaltung ,Eltern mit Wirkung‘ als Pilotprojekt stellvertretend für die anderen Arbeitskreise durchführen", erläuterte eingangs Roland Friedrich von der Sparkasse Bad Kissingen. Sie und der Landkreis, Rotary-Club, Bildungsbüro und die Heiligenfeldkliniken sind die Hauptsponsoren des Projekts. Wie Friedrich weiter ausführte, engagiert sich der Arbeitskreis Schulewirtschaft Bad Kissingen regional verankert, ist ehrenamtlich und unabhängig in der Region und versucht dabei Impulse zu setzen.

"Wir wollen gemeinsam Zukunft gestalten und beispielsweise jungen Menschen durch Angebote eine gute Berufsorientierung ermöglichen." Dazu seien die lokalen Arbeitskreise das Herzstück von Schulewirtschaft Bayern. Sie sind der Runde Tisch für Bildung vor Ort. In Bayern gibt es aktuell 97 Arbeitskreise. Zum Pilotvortrag in Bad Kissingen, den Jürgen Eusemann moderierte, hielt Diplom-Sozialpädagoge (FH) und Theaterpädagoge Dirk Bayer (Bamberg) einen gut einstündigen Impulsvortrag mit vielen Fallbeispielen. Im Anschluss gaben in getrennten Räumen die Agentur für Arbeit, die Caritasberatungsstelle, die Handwerkskammer, die Heiligenfeldkliniken, die Sparkasse und die Schulen an die Eltern, aber auch an Lehrkräfte und Erzieher Auskünfte zur Berufsorientierung ihrer Sprösslinge.

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