Riedenberg

Riedenberg: Auszeichnung für Elena und Alina Hahn

Die Schwestern haben ihr Studium mit Bestnoten abgeschlossen. Daneben ging es in der letzten Sitzung des Jahres um Wasser, Radweg und auch Kläranlage
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Bereits zum zweiten Mal durfte Bürgermeister Roland Römmelt die beiden Schwestern Alina (re) und Elena Hahn (li) ehren. Beide habe ihr Studium mit herausragenden Leistungen abgeschlossen. Foto: Evelyn Schneider
Bereits zum zweiten Mal durfte Bürgermeister Roland Römmelt die beiden Schwestern Alina (re) und Elena Hahn (li) ehren. Beide habe ihr Studium mit herausragenden Leistungen abgeschlossen. Foto: Evelyn Schneider

Ein letztes Mal für das Jahr 2019 hatte Riedenbergs Bürgermeister Roland Römmelt seine Gemeinderäte zu einer Sitzung eingeladen. Und hatte dabei einen schönen Tagesordnungspunkt auf der Sitzungliste stehen: die Ehrung für Alina und Elena Hahn. Die Schwestern aus Riedenberg haben wieder einmal Bestnoten aufzuweisen.

Bereits vor einigen Jahren waren Alina und Elena Hahn für ihre Bestnoten im Abitur von Bürgermeister Römmelt geehrt werden. Nun haben die beiden jungen Riedenbergerinnen auch ihr Studium mit Bestnoten abgeschlossen. "Es ist für die Gemeinde ein ganz besonderes Anliegen, solch herausragende Leistungen noch einmal zu würdigen. "

Alina hat an der TU Ilmenau Technische Physik studiert. Ihre Vertiefungen waren dabei Ober- und Grenzflächenphysik, sowie Halbleiter- Micro- und Nanoelektronik. Für ihre Masterarbeit hat sie das Thema Optische Untersuchungen an Black Silikon gewählt. Diese wurde mit der Note 1,1 bewertet. Ihren Master hat sie mit der Gesamtnote 1,2 abgeschlossen.

Auch ihre Schwester Elena wartet mit hervorragenden Leistungen auf. Sie studierte an der Goethe-Universität in Frankfurt Master of Sience im internationalen Management. Sie hat mit der Traumnote 9,5 von 10 abgeschlossen.

Damit ging es zurück in die Realitäten einer Gemeinde. So galt es , über die Baugenehmigung zum Neubau einer Antennenanlage für das Vodafone Mobilfunknetz neben dem schon bestehenden Mast auf dem Grundstück Fl.-Nr. 782 zu befinden. Der bisherige Sendemast steht auf dem Gebiet "Eller" . Nun soll ein mit 40 bis 50 Metern Höhe doppelt so hoher Stahlgittermast errichtet werden, was die Räte doch erst einmal schlucken ließ. Letztendlich gab man doch mit einer Gegenstimme sein Ja.

Um Baugenehmigung ersuchte auch Roland Weigand. Er möchte eine Unterstellhalle errichten. Da der favorisierte Standort oberhalb des Wohnhauses in süd-westlicher Richtung außerhalb der Gemarkungsgrenze liegt, soll die Halle nun unterhalb des Hauses in Richtung Sinntalstraße errichtet werden. Die Räte hatten keine Einwände und erteilten Ihre Genehmigung.

Beeinträchtigt ist die Sicherheit der Brücke über den Mittelbach . Der Durchlass unter der Staatsstraße 2289 wurde im Jahr 1979 aus Stahlbeton errichtet und weist erhebliche Schäden auf . Im Sommer 2020 soll nun ein Wellstahlrohr eingebaut werden. Auch diese Baumaßnahme wurde von den Räten einstimmig abgesegnet.

Zum 5. Mal soll der Bebauungsplan "Dürre Wiese-Barnsteiner Feld" geändert werden. Bisher befanden sich Teile des Gebiets noch in privater Hand. Nun konnten diese von der Gemeinde erstanden werden. Zur Realisierung eines neuen Baugebietes wird diese erneute Änderung nun nötig. Man möchte ein "Beschleunigtes Verfahren" gewährleistet haben, das aber bis 31.12.2019 besprochen sein muss. Innerhalb von zwei Jahren kann dies genutzt werden. Bereits jetzt gäbe es Interessenten für die künftige Bebauung. Nun soll zügig ein Planungsbüro beauftragt werden.

Gemeinderat Jürgen Schumm sprach den Fußweg an, der von der Goethestraße zum Radweg führt. Hier beobachten Anwohner, dass der Fußweg als Abkürzung benutzt und schließlich auf dem Radweg bis zur Gerodaer Straße weitergefahren wird. Dem soll mit einem Fahrverbotsschild und einem zusätzlichen Hinweisschild auf den Radweg Einhalt geboten werden.

Bürgermeister Römmelt ging abschließend noch einmal auf die anstehenden Entscheidungen in Bezug auf die Kläranlage ein. Er informierte, dass nach derzeitigem Sachstand Riedenberg direkt in Römershag einleiten könnte. Das habe die Schmutzwasserberechnung ergeben. Ob nun der Bau einer eigenen Anlage, oder der Anschluss nach Römershag wirtschaftlicher ist, soll für beide Varianten für eine Dauer von 60 Jahren berechnet werden und in einer Projektbarwertmethode untersucht werden. Die wirtschaftlichste Lösung wird schließlich vom Wasserwirtschaftsamt gefördert werden.

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