Burkardroth
Wirtschaft

Richtfest bei Wolf-Haus in Gefäll

Mit einer millionenschweren Investition verbessert das Unternehmen seine Fertigungsmöglichkeiten, was auch den Kunden Vorteile bringt.
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Im Mai sollen der zusätzliche Bürotrakt (Mitte) und die große Produktionshalle (links) fertig sein. Foto: Sigismund von Dobschütz
Im Mai sollen der zusätzliche Bürotrakt (Mitte) und die große Produktionshalle (links) fertig sein. Foto: Sigismund von Dobschütz
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Mit einer Investition von vier Millionen Euro für Neu- und Ergänzungsbauten sowie für die Umgestaltung des Werksgeländes rüstet sich Fertighausbauer Wolf-Haus für die nächste Generation. Inhaber Bernhard Wolf feierte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Geschäftspartnern das Richtfest an einer neuen Produktionshalle sowie einem zusätzlichen Bürogebäude.

"Wir werden beides am 11. Mai in Betrieb nehmen", versicherte er. Schon lange war das bisherige Raumangebot für das stetig wachsende Familienunternehmen zu eng geworden. Mit dem Neubau der 2 000 Quadratmeter großen Produktionshalle im Verbund mit der bestehenden Halle (1000 Quadratmeter) wird Wolf-Haus ab dem kommenden Sommer nun die dreifache Produktionsfläche zur Verfügung haben.

"Damit haben wir endlich die Möglichkeit, durch Einsatz neuer technischer Anlagen den Vorfertigungsgrad wesentlich zu vertiefen", erklärte Vertriebsleiter Frank Stanger die künftigen Produktionsmöglichkeiten. Viele Arbeiten, die bisher erst bei der Montage auf dem Grundstück des Bauherrn ausgeführt werden konnten, werden künftig schon vorab in der neuen Halle erledigt. Stanger sagte: "So sparen wir beim Bauherrn vor Ort bis zu zwei Tage."

In der neuen Produktionshalle kommen ab Mai eine neue Fertigungsanlage für Außen- und Innenwände sowie eine vollautomatische Abbundanlage zur Herstellung von Konstruktionshölzern für Innen- und Außenwände, Deckenbalken und Dachsparren zum Einsatz. Auch Decken- und Dachelemente werden künftig in der neuen Halle vorgefertigt. Schließlich können in speziellen Fertigungsstraßen alle Sanitärgrundinstallationen, Fenster und Fenstertüren, Rollläden, Außenfensterbänke und Haustüren eingebaut sowie erste Verputzarbeiten durch Aufbringen eines Armierungsgewebes mit Grundputz vorbereitet werden. In einer zusätzlich gebauten Lagerhalle können künftig auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern Holz und Dämmstoffe gelagert werden.

Zwischen dem heutigen Verwaltungsgebäude und der neuen Produktionshalle, die durch Brandmauern nach außen gesichert ist, entsteht ein zweigeschossiges Bürogebäude. Im 240 Quadratmeter großen Erdgeschoss werden Büros für Architekten, Bauzeichner und Werkplanung eingerichtet, das 80 Quadratmeter große Obergeschoss ist für Buchhaltung und Geschäftsleitung vorgesehen.

Unter beiden am Hang errichteten Gebäuden werden im 2 000 Quadratmeter weiten Unter- und Kellergeschoss mehrere Sozialräume, Aufenthaltsräume und neue Lagerräume geschaffen. Zur Erfüllung der Brandschutzvorschriften wurde ein unterirdischer Löschtank mit einem Fassungsvermögen von 230 000 Litern gebaut. Im Zuge der Baumaßnahme wird außerdem die Werkszufahrt umgestaltet sowie eine Außenlagerfläche von 15 000 Quadratmetern geschaffen.

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