Bad Kissingen
Würdigung

Respekt und Anerkennung für Bad Kissingens Floriansjünger

Die staatlichen Ehrungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrempfangs der Stadt Bad Kissingen. Aber auch die Bedeutung der Wehren wurde an diesem Abend besonders hervorgehoben.
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Zahlreiche staatliche Ehrungen und eine Verabschiedung gab es beim Bad Kissinger Empfang  für die Feuerwehren der Stadt (von links): Stadtbrandinspektor Harald Albert, stellvertretender  Landrat Jürgen Englert, Engelbert Sell, Hermann Herold, Michael Rest, Oberbürgermeister Kay Blankenburg, Walter Schuhmann, Dieter Thurn, Horst Schießer, Karl Heinz Mehringer, Harald Werner, Matthias Wehner, Jochen Hartmann, Hubert Warmuth, Thomas Schäfer, Wilhelm Friedhof, Gerhard Fels, Kreisbrandrat Benno Me...
Zahlreiche staatliche Ehrungen und eine Verabschiedung gab es beim Bad Kissinger Empfang für die Feuerwehren der Stadt (von links): Stadtbrandinspektor Harald Albert, stellvertretender Landrat Jürgen Englert, Engelbert Sell, Hermann Herold, Michael Rest, Oberbürgermeister Kay Blankenburg, Walter Schuhmann, Dieter Thurn, Horst Schießer, Karl Heinz Mehringer, Harald Werner, Matthias Wehner, Jochen Hartmann, Hubert Warmuth, Thomas Schäfer, Wilhelm Friedhof, Gerhard Fels, Kreisbrandrat Benno Metz und Martin Müller. Foto: Bastian Reusch
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Die Stadt Bad Kissingen führte am Freitag für verdiente Männer aus den freiwilligen Feuerwehren der Stadt die staatlichen Ehrungen für 25- beziehungsweise 40-jährige Dienstzeit als aktives Mitglied durch. Aber auch eine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst erfolgte beim Feuerwehrempfang.

Die Begrüßung übernahm Kreis- und Stadtbrandinspektor Harald Albert, der dem Anwesenden stellvertretenden Landrat Jürgen Englert sowie Bad Kissingens Oberbürgermeister Kay Blankenburg für die entgegengebrachte Wertschätzung dankte. Diese brachte das Stadtoberhaupt in seinen Worten an die versammelten Kommandanten und Dienstgrade der Stadt- und Stadtteilwehren zum Ausdruck. Das freiwillige und selbstlose Sorgen für die Sicherheit anderer Menschen verdiene Respekt und Anerkennung, zudem erstrecke sich die Verantwortlichkeit der Feuerwehren nicht mehr nur auf den reinen Brandschutz, sondern auf noch viele andere Dinge.

Veranstaltungen ohne die Feuerwehren nicht möglich

So seien Veranstaltungen wie beispielsweise das Rakoczy-Fest ohne die tatkräftige Mitwirkung der freiwilligen Feuerwehren überhaupt nicht möglich. Insgesamt erfülle sich in den Feuerwehren als eine der ältesten noch bestehenden Bürgerinitiativen der Urgedanke des Ideals einer bürgerlichen Gesellschaft, nämlich, Probleme gemeinsam zu lösen und Solidarität gegenüber den Mitmenschen zu üben. In vielen Einsätzen, wie erst in diesem Sommer beim Brand des Adlerhauses, haben die Wehren ihre Bedeutung gezeigt. Blankenburg schloss mit einem Dank an alle Beteiligten, auch an jene, die als Partner die große Akzeptanz für das Feuerwehrdasein ihrer Lieben aufbringen und wünschte den Wehren einen weiteren Erhalt ihrer Kameradschaft und spezifischen Eigenart.

Hoffen auf die Jugend

Auch der stellvertretende Landrat Jürgen Englert dankte den Anwesenden stellvertretend für alle aktiven Feuerwehrleute. Der Dienst für andere sei ein wertvoller Beitrag zur Gesellschaft. Englert äußerte die Hoffnung, dass es gelänge, auch in Zukunft genügend Junge für eine Laufbahn als Mitglied einer Feuerwehr zu begeistern.

Danach schritt er zur Ehrung der verdienten Brandbekämpfer im Auftrag des Freistaates Bayern. Lediglich die Verabschiedung von Engelbert Sell aus dem aktiven Dienst wegen Erreichens der Altersgrenze wurde durch die Stadt vorgenommen. Die jeweiligen Kommandanten stellten die Geehrten kurz vor, und so einige Lacher erfüllten den Raum, wenn die ein oder andere Anekdote zum Besten gegeben wurde.

Offenes Ohr für die Wehren

Das Schlusswort durfte traditionell Harald Albert sprechen, der seine Hoffnung, nicht wieder ins Fettnäpfchen zu treten, durchaus erfüllte. Vor allem dankte er Oberbürgermeister Blankenburg, den Bürgermeistern sowie dem Stadtrat, dass man stets ein offenes Ohr für die Wehren habe. Die Aufgabe der Politik sei es ja, das Ehrenamt zu unterstützen, was allerdings nicht allerorten praktiziert würde. Mit Bedauern stellte Albert fest, dass mit Blankenburg ein großer Unterstützer nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird und somit das letzte Mal beim Feuerwehrempfang zugegen war. Zuletzt dankte Albert noch allen Mitgliedern der Blaulicht-Organisationen für die gute Zusammenarbeit und entließ die Anwesenden zur wohlverdienten Brotzeit.

Ehrungen

Staatliche Ehrung für 40 Jahre aktiver Dienst: Hermann Herold, Michael Rest, Walter Schuhmann, Dieter Thurn, Horst Schießer, Karl Heinz Mehringer, Harald Werner, Jochen Hartmann, Hubert Warmuth, Thomas Schäfer, Wilhelm Friedhof, Gerhard Fels, Martin Müller; staatliche Ehrung für 25 Jahre aktiver Dienst: Matthias Wehner.

Verabschiedung durch die Stadt: Engelbert Sell.

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