Bad Kissingen
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Rakoczy-Fest Bad Kissingen: Drei Tage Partymeile

Tausende ließen es in der Innenstadt und auf der Medienwiese krachen.
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Party auf der medienwiese. Foto: Ralf Ruppert
Party auf der medienwiese. Foto: Ralf Ruppert
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Von Bachstraße bis Grabengasse, vom Marktplatz bis zur Medienwiese: In der Innenstadt war vor allem an den Abenden des großen Rakoczy-Festwochenendes kaum ein Durchkommen mehr. Von Rock bis Helene Fischer waren alle Musik-Stile vertreten. Jung und Alt konnten sich aussuchen, wo sie schunkeln, tanzen oder einfach nur zuhören konnten. Der ungeplante Gang der historischen Persönlichkeiten durch die Innenstadt (s. Text links unten) verband den offiziellen Teil des Festes mit der Partykultur.


"Unfassbar gute Stimmung"

Am Marktplatz bei den Kissinger Wölfen war an allen drei Tagen viel Betrieb. "Am Freitag war es etwas ruhiger, am Samstag hat es dafür richtig gekracht", berichtet der Wölfe-Präsident Michael Rosin. Der Eishockey-Verein habe dieses Jahr an mit den Jets, Kojak und Soul Alliance jeden Abend eine hochkarätige Band gehabt. Es sei erklärtes Ziel gewesen, ein junges Publikum auf dem Marktplatz einzubinden. "Gerade mit Kojak am Samstag ist uns das gelungen. Das war ein voller Erfolg", freut er sich.
Olli Krausemann, seines Zeichens Bassist der Schweinfurter Rockband Kojak, ist von der Rakoczy-Atmosphäre während des Auftritts ebenfalls begeistert. "Es war eine unfassbar gute Stimmung. Uns hat das richtig getaugt", sagt der Musiker. Die Band kennt Bad Kissingen vor allem vom Umsonst und Draußen Open Air, aber auch am Rakoczy-Fest sind sie schon aufgetreten. Dass sie von den Kissinger Wölfen dieses Jahr für den Marktplatz angefragt wurde, habe sie überrascht. "Für uns war das ein fast perfekter Saisonabschluss", findet Krausemann. Nach mehr als 20 Konzerten geht die Band jetzt in Sommerpause, bevor es im Herbst weiter geht.


Von 13 bis 93 Jahren alles dabei

Vor zehn Jahren hat Musiklehrer Matthias "George" Uebel zum ersten Mal auf dem Bad Kissinger Stadtfest gespielt, seit drei Jahren hat er nun seinen Standort vor dem Regentenbau. "Ich finde toll, dass da alle Altersschichten vertreten sind", nennt der Musiklehrer an der Realschule als Besonderheit des Festes, und: "Da ist immer von 13 bis 93 alles vertreten." Heuer sei die Stimmung aber besonders gut gewesen: "Das war der Hammer. Ich habe vier Stunden so gut wie durchgespielt, weil mich die Leute nicht in die Pause ließen", berichtet er über seinen Auftritt. Zum Teil seien auch seine eigenen Schüler gekommen, um die Stimmungslieder mitzusingen und auf den Bänken zu tanzen.
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