Frankenbrunn

Quartiere für die Wintertiere

In der Frankenbrunner Flur hängen mehr als 100 Nistkästen, die Rentner Willi Döll in seiner Freizeit gebaut hat. Jedes Jahr schenkt er dem Gartenbauverein neue Nisthilfen.
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Die  Vorsitzende des Gartenbauvereins Reith, Maria Zier (links) und Kreisvorsitzende Irmgard Heinrich dankten  Christian (3.v.l. hinten),  der mit seinem Opa, Willi Döll, 20 Nistkästen gebaut hat. Mit Reinhold Schäferund fleißigen Kindern wurden die Nisthilfen aufgehängt.  Foto: Straub
Die Vorsitzende des Gartenbauvereins Reith, Maria Zier (links) und Kreisvorsitzende Irmgard Heinrich dankten Christian (3.v.l. hinten), der mit seinem Opa, Willi Döll, 20 Nistkästen gebaut hat. Mit Reinhold Schäferund fleißigen Kindern wurden die Nisthilfen aufgehängt. Foto: Straub
"Lieber Opa Willi, vielen Dank für deine Arbeit. Mit dem Bau der Nistkästen machst du nicht nur viel für unseren Gartenbauverein, sondern auch für die Natur", das sagte die Vorsitzende des Vereins für Gartenbau und Landespflege Frankenbrunn, Maria Zier. Damit dankt sie dem Rentner Willi Döll für seine herausragende Arbeit.
Auch in diesem Jahr stellte er dem Verein 20 neue Kästen für den Vogel- und Naturschutz zur Verfügung. Er mache diese Arbeit gerne, beteuerte Döll. "Mittlerweile dürften es weit mehr als 100 Nistkästen sein, die in der Frankenbrunner Flur hängen und von mir gefertigt wurden", schätzt er. Alle Materialien von den Fichtenbrettern bis hin zur Dachpappe für das kleine Dächchen werden von Döll selbst bereit gestellt.
Beim Sägen, Schleifen und Nageln hat ihm heuer sein zwölfjähriger Enkel Christian fleißig geholfen und "ich muss sagen, es hat ihm ebenfalls viel Spaß gemacht", sagt Willi Döll.
Er ist selbst ein großer Naturliebhaber. Sein für die Scheune gebauter Eulenkasten, wird immer mehr von Turmfalken bewohnt, freut er sich. Er sieht damit, dass seine Arbeit der Natur auch was bringt. Jetzt durften die Kinder die neuen Kästen mit ihrem Namen beschriften und nach dem Aufbruchblasen, das die Kreisvorsitzende Irmgard Heinrich auf dem Jagdhorn blies, machten sich alle mit einem vollbeladenen Wagen und Leitern auf den Weg Richtung "Unterer Eichling" in den Gemeindewald.
Vorher wiesen Irmgard Heinrich und Maria Zier noch darauf hin, dass man beim Saubermachen der alten Kästen etwas aufpassen sollte. Bereits mit Blätter gefüllte Nistkästen könnten schon Haselmäuse als Bewohner haben. Die sind für die Natur sehr nützlich. Trotz regnerischem Wetter machten die Mädchen und buben gut mit. Beschädigte Kästen wurden ausgetauscht, viele andere die schon einmal bewohnt waren, wurden für die neue Brut im Frühjahr vorbereitet. Zum Dank für die Mithilfe gab es danach zum wärmenden Tee auch eine Stärkung

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