Poppenlauer
Erziehung

Poppenlauer: Ein Kindergarten, zwei Gebäude

Die Kinderbetreuung in Poppenlauer ist nach den Ferien trotz Umbaus und Umstrukturierung gesichert.
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Michael Menninger arbeitet im Anbau der neuen gemeindlichen Kindertagesstätte in Poppenlauer. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Foto: Heike Beudert
Michael Menninger arbeitet im Anbau der neuen gemeindlichen Kindertagesstätte in Poppenlauer. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Foto: Heike Beudert
Am 2. September werden die evangelische und die katholische Kirchengemeinden in Poppenlauer ihre beiden Kindergärten an die Marktgemeinde übergeben. Wenn im September der Kindergartenbetrieb startet, wird es nur noch einen gemeindlichen Kindergarten in Poppenlauer geben. Allerdings werden die Kinder weiterhin in zwei Gebäuden betreut. Denn der Um- und Anbau am bisherigen evangelischen Kindergarten in der Poppenlaurer Hauptstraße ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit werkeln überall im Haus die Handwerker. Die Räumlichkeiten werden aber bis zum September so hergerichtet sein, dass ein Teil der Kinder im evangelischen Kindergartengebäude in der Hauptstraße betreut werden kann. Ein anderer Teil der Kinder geht für die Dauer der Baumaßnahme in den ehemaligen katholischen Kindergarten. Bis zum Schulanfang sollen auch die Räume für die Hortkinder fertig gestellt sein. Die Eltern seien darüber informiert, in welchem der beiden Gebäude ihre Kinder betreut werden, heißt es bei der Gemeinde.

Um die Erlaubnis der Kindergartenaufsicht am Landratsamt für den Kindergartenbetrieb in den zwei Gebäuden zu bekommen, mussten einige Hürden genommen werden. "Der bürokratische Aufwand war fürchterlich", meint dazu Dr. Diethard Dittmar. Die Gemeinde musste dafür eine extra Genehmigung beantragen, obgleich bis Ferienbeginn in beiden Gebäuden ja regulärer Kindergartenbetrieb geherrscht hat.

Im ehemaligen evangelischen Kindergarten sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Noch bis zu den Weihnachtsferien wird dort gearbeitet. Der 2. Bürgermeister zeigt sich aber mit dem Baufortschritt durchaus zufrieden. In den Neubauten sind die Fenster fertig, derzeit laufen bereits Verputzerarbeiten.

Das katholische Kindergartengebäude ist zwischenzeitlich verkauft. Ein Privatmann hat es nach Auskunft von Dr. Diethard Dittmar erworben. "Das ist uns sehr Recht", meint Dr. Dittmar. Hätte sich kein Käufer gefunden, hätte die Gemeinde das Gebäude übernehmen müssen. Das war vertraglich vereinbart.
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