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Oerlenbach
Bundespolizei

Polizeimeisteranwärter erhalten im Regentenbau von Bad Kissingen ihre Zeugnisse

Die Ausbildungs-Offensive der Bundespolizei trägt erste Früchte. Noch nie sind so viele Anwärter ausgebildet worden.
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Im Oktober 2016 waren die Anwärter in Bad Kissingens Wandelhalle vereidigt worden, die jetzt ihre Abschlussprüfung gemacht haben. Archivfoto: Sigismund von Dobschütz
Im Oktober 2016 waren die Anwärter in Bad Kissingens Wandelhalle vereidigt worden, die jetzt ihre Abschlussprüfung gemacht haben. Archivfoto: Sigismund von Dobschütz

Es ist geschafft, 43 Polizeimeisteranwärterinnen und 104 Polizeimeisteranwärter vom Aus- und Fortbildungszentrum in Oerlenbach haben jetzt die letzten Prüfungen für den mittleren Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei abgelegt. Von den insgesamt 147 Prüflingen haben 131 bestanden und erhalten am Donnerstag, 28. Februar, ihre Zeugnisse. Die Verabschiedung findet zum ersten Mal im Max-Littmann-Saal im Regentenbau von Bad Kissingen statt und beginnt um 10 Uhr. Die Anwärter im Alter zwischen 18 und 37 Jahren werden dann zu Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern ernannt.

Die Anwärter haben im September 2016 ihre insgesamt zweieinhalbjährige Ausbildung begonnen. Mit dem bestandenen Lehrgang für den mittleren Polizeivollzugsdienst endet die Ausbildung in Oerlenbach. Sie ebnet den neuen Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern den beruflichen Weg für ihre künftigen Aufgaben in der Bundespolizei. Bundesweit beenden insgesamt 1500 Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung bei der Bundespolizei.

Die Einstellungsoffensive der Bundespolizei, die mit dem Ausbildungsstart im September 2016 begonnen hat, trägt damit die ersten Früchte. Ende August beenden voraussichtlich weitere 1100 Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung. Somit kann die Bundespolizeiakademie im Jahr 2019 insgesamt 2600 frisch ausgebildete Kolleginnen und Kollegen ins Berufsleben entlassen. Das sei die größte Anzahl an Absolventen im mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst in der Geschichte der Bundespolizei und sorge für eine spürbare Entlastung der angespannten Personalsituation, heißt es in einer Pressemeldung.

Auch für 2019 würden sich die Zahlen für Bewerbungen und Einstellungen auf Rekordniveau bewegen. Für die beiden Einstellungstermine (1. März und 1. September) verzeichne die Bundespolizei knapp 35 000 Bewerber. Dem gegenüber stünden 3060 geplante Einstellungen.

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