Bad Kissingen
Stadtrat

Zusätzlicher Kindergarten rückt näher

Mangel soll mit einem Neubau behoben werden
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Bad Kissingen braucht mehr Plätze für Kinderbetreuung. Ein Neubau soll helfen.  Foto: Siegfried Farkas
Bad Kissingen braucht mehr Plätze für Kinderbetreuung. Ein Neubau soll helfen. Foto: Siegfried Farkas

In Bad Kissingen fehlen Kindergartenplätze. Dieses Problem hat jetzt einen wichtigen Schritt hin zu einer Lösung gemacht. Der Finanzausschuss des Stadtrats hat am Mittwoch den Bedarf an 74 weiteren Betreuungsplätzen anerkannt.

Die Katholische Kirchenstiftung Herz Jesu hatte schon vor einiger Zeit auf den ausgeprägten Mangel an Plätzen zur Betreuung von Kindern hingewiesen. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch dem Finanzausschuss des Stadtrats berichtete, möchte die Kirchenstiftung "eine neue Kindereinrichtung" schaffen. Kliegl-Kindergarten II stand als eine Art Arbeitstitel dafür in der Sitzungsunterlage für den Ausschuss.

Neubau mit etwa 100 Plätzen

Etwa 100 Plätze sollen in dem geplanten Neubau geschaffen werden. Angesteuert werden nach Angaben der Stadt zwei Gruppen Kinderkrippe und drei Gruppen Kindergarten. 28 Plätze für Kinder ab drei Jahren habe der Kliegl-Kindergarten bereits in seiner 2018 eröffneten Außenstelle an der Kapellenstraße als bedarfsnotwendig anerkannt bekommen. Deshalb musste der Ausschuss jetzt nach Rechnung der Stadtverwaltung nur noch 74 Plätze für Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt als bedarfsnotwendig anerkennen.

Momentan würden im Kliegl-Kindergarten an der mittleren Maxstraße samt Außenstelle 85 Kinder betreut, die alle aus Bad Kissingen kommen. Im Detail seien das 16 Krippenkinder, 24 Regelkinder, ein sogenanntes Integrativkind und 44 Kinder mit Migrationshintergrund. Damit sei die Einrichtung ausgelastet.

Nordwestlich der Maxstraße

Als Standort für den neuen Kindergarten wird ein Gelände der Theresienspitalstiftung angesteuert. Dieses Areal liegt nordwestlich der oberen Maxstraße, unterhalb der Staatlichen Realschule. Ob es am Ende tatsächlich dieser Standort wird, stehe aber noch nicht 100-prozentig fest, erklärte Oberbürgermeister Kay Blankenburg. far

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