Bad Kissingen
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Streetfood lockte viele Gäste an

Heuschrecken sind nicht jedermanns Sache. Dennoch lockte das Streetfood-Festival viele Gäste am Samstag und Sonntag in die Innenstadt. Welches Essen war der Renner?
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Das Streetfood-Festival in Bad Kissingen war sehr gut besucht.  Foto: Kerstin Väth
Das Streetfood-Festival in Bad Kissingen war sehr gut besucht. Foto: Kerstin Väth
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und Johannes SchlerethDie herrschenden Temperaturen lockten eigentlich nicht an den Grill. Hoch Corina heizte am Wochenende nochmals kräftig ein in diesem August. Dennoch war das Streetfood-Festival in der Bad Kissinger Innenstadt gut bis sehr gut besucht.

Außergewöhnliche Speisen

Das wurde von Passanten und Truck-Betreibern gleichermaßen bestätigt. Am Samstag schon waren viele Menschen in die Ludwig- und Von-Hessingstraße gezogen, um die durchaus außergewöhnlichen Speisen zu testen. Gerade die jüngere Generation fühlte sich angesprochen von Burgern und Barbecue. Auch am Insekten-Stand drängten sich die Interessierten. "Wenn das schon mal da ist, dann wird das auch probiert", sagte sich ein 46-Jähriger aus der Rhön und ließ sich die Heuschrecken schmecken.

"Fisch und Veggies sind praktisch ausverkauft", berichtete der Mann im rotweißschwarz angemalten VW-Transporter mit dem Aufkleber "Moms Kitchen" bei gut 32 Grad und Gewitterwolken am Sonntag. In die Schattenseite der Ludwigstraße hatten sich derweil viele Passanten gestellt, um dort vor der sengenden Sonne geschützt ihre Häppchen zu genießen. Die anderen ließen sich gemütlich unter den Sonnenschirmen der Cafes und Eisbars nieder. Ein Musiker unterhielt mit melodischem Rock und Pop.

Zufrieden mit dem Streetfood-Festival in der Innenstadt ist auch Klaus Bollwein, Vorsitzender des Stadtmarketings Pro Bad Kissingen. "Es war top. Die Foodtrucker und Menschen in der Stadt waren sehr zufrieden", sagt er rückblickend. Dass die Veranstaltung von den Besuchern gut angenommen wurde, zeigte sich schon am Samstagabend. "Einige Stände waren zu dem Zeitpunkt leergekauft. Und das obwohl die Händler Ahnung haben, welche Mengen sie brauchen." Abhilfe schuf ein Kissinger Großmarkt, bei dem die Besitzer ihre Fahrzeuge wieder aufmunitionierten. Das Ziel, die Stadt mit Leben zu füllen habe man erreicht. Selbst von den ortsansässigen Gastronomen habe Bollwein positives Feedback erhalten.

"Drei Tage"

Einen Plan für das kommende Jahr hat er bereits: "Wir sind guter Dinge, dass es wieder ein Streetfood-Festival gibt. Das soll dann drei Tage dauern", sagt Bollwein. Allerdings müsse man sich hierfür noch auf Kleinigkeiten wie etwa den Termin einigen. Michael Nöth/Johannes Schlereth

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