Bad Kissingen
Investition

Stadt Bad Kissingen hilft bei Ersatz für den Reitersteg

In eigener Verantwortung will die Stadt Bad Kissingen den Ersatz für den vor einigen Jahren abgerissenen Altenburger Steg nicht mehr bauen. Allerdings unterstützt sie den Reiterverein, für den ein solcher Steg wichtig ist, um wieder attraktivere Ausreitbedingungen bieten zu können.
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So sah der vor einigen Jahren abgerissene Altenburger Steg aus. Der Ersatz für den Steg soll höher werden. Siegfried Farkas
So sah der vor einigen Jahren abgerissene Altenburger Steg aus. Der Ersatz für den Steg soll höher werden. Siegfried Farkas

Wie berichtet, will der Verein das Projekt als Bauherr übernehmen. Die Stadt hat bereits eine Investitionsförderung von 70 000 Euro zugesagt. Ein Privatmann soll ebenfalls bereit sein, einen Beitrag zu leisten. Ursprünglich waren einmal knapp 200 000 Euro Gesamtkosten dafür angesetzt.

Projekt voraussichtlich teurer

Allerdings wird das Projekt durch zusätzliche Anforderungen des Wasserwirtschaftsamts voraussichtlich teurer. Der neue Steg soll höher herausragen als der frühere. Dabei geht es um eine Verbesserung der Situation im Falle von Hochwasser. Auch die Anlage der weiterführenden Wege und der sogenannten Anrampungen für den Steg sollen dazu beitragen, dass die Saale dort bei hohen Wasserständen nicht unnötig zurückgestaut wird.

Wie die Verwaltung jüngst dem Stadtrat berichtete, gibt das planende Architekturbüro die Mehrkosten für die Hochwasserschutzanforderungen mit 8900 Euro an. Diese zusätzlichen Kosten ist die Stadt bereit, komplett zu übernehmen. Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Kay Blankenburg gab der Stadtrat für die Zusatzkosten einen höheren Rahmen vor, damit das Projekt im Zweifelsfall auch bei einer leichten Verteuerung schnell umgesetzt werden kann.

Neue Angebote einholen

Timo Sitte, der Vorsitzende des Reitervereins, mochte sich am Montag auf Anfrage noch nicht auf die voraussichtlichen Gesamtkosten des Projekts festlegen lassen. "Wir müssen neue Angebote einholen", erklärte er seine Zurückhaltung. Da könne man nicht sagen, wie sich die Kosten entwickeln.

Auch einen Zeitrahmen für die Verwirklichung des Projekts mochte der Vereinsvorsitzende nicht nennen. Er hoffe schon, dass der Steg noch heuer gebaut werden könne. Ob er aber wirklich noch in diesem Jahr entstehen könne, liege "an den Firmen".Siegfried Farkas

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