Hammelburg
Wettbewerb

Schüler malten Bilder für Europa

Schüler beteiligten sich mit Bildern an einem europaweiten Wettbewerb.
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Die Preise für die Gewinner des europäischen Wettbewerbs 2018 wurden im Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt verliehen. Unser Bild zeigt das Schulorchester mit Dirigentin Alexandra Schüpfer.  Foto: Klaus Gimmler
Die Preise für die Gewinner des europäischen Wettbewerbs 2018 wurden im Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt verliehen. Unser Bild zeigt das Schulorchester mit Dirigentin Alexandra Schüpfer. Foto: Klaus Gimmler
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Um ein Bewusstsein für ein starkes Europa zu schaffen, richtet die Trägerschaft des Zentrums für Europäische Bildung jährlich einen europaweiten Wettbewerb aus, an dem sich Schüler aller Schularten beteiligen können. Jetzt war die Abschlussfeier im Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt für die Schüler aus Unterfranken.
Aus den eingeschickten Beiträgen hat eine Jury 249 Schüler zu Landessiegern erkoren. Sie kommen aus 25 unterfränkischen Schulen. Die Aula im Johann-Schöner-Gymnasium war voll besetzt.
Aus ganz Unterfranken waren Schüler mit ihren Lehrkräften zum Festakt gekommen. Teilweise waren ihre Eltern und auch politische Vertreter aus den Kommunen dabei. Sie hörten zu Beginn passend zur Veranstaltung die Europahymne, gespielt vom Orchester des Gymnasiums.


Europa: Große Idee unserer Zeit

Als eine "große Idee unserer Zeit" bezeichnete Jutta Merwald, Schulleiterin des gastgebenden Gymnasiums, das Projekt Europa in ihrer Begrüßung, auch wenn derzeit Zweifel an der Tragfähigkeit aufkommen würden. Doch es dürfe nicht aufgehört werden, für Europa zu kämpfen, forderte sie unter großen Applaus.
Dazu dient auch der Wettbewerb. Die Schüler waren aufgefordert, Bilder zu malen, die sich mit Europa und europäischer Kultur auseinandersetzten. Edgar Schuck, Schulbeauftragter der Europa-Union Unterfranken, präsentierte einen Teil der Siegerbeiträge.


Nach Alter gestaffelt

Die Aufgaben waren nach Altersgruppen gestaffelt. Das Motto war "Denk mal - worauf baut Europa". Viele der Bilder zeigten das historische Erbe - Burgen, Schlösser und Industrieruinen - gemalt mit verschiedenen Techniken. Das Thema der älteren Schüler waren ausgestorbene Berufe. Auch dies wurde beeindruckend umgesetzt, lobte Schuck.
Zuvor hatten Regierungspräsident Paul Beinhofer und Armin Grein in seiner Funktion als stellvertretender Bezirkstagspräsident - befragt von den Schülern Elisa Holzer und Niklas Nacci - die Bedeutung von Europa betont. Schon alleine deshalb, weil Unterfranken in der Mitte von Europa liegt, wie Beinhofer sagte. Das werde auch mit dem Austritt der Briten so bleiben. Dann werde sich der geografische Mittelpunkt von Europa von Westerngrund (Kreis Aschaffenburg) nach Veitshöchheim (Kreis Würzburg) verschieben.
Grein lobte die überproportional hohe Beteiligung der Schüler aus Unterfranken am Europäischen Wettbewerb. Europa bezeichnete er als "ein großartiges Friedensprojekt".
Unter der Moderation von Regierungsschuldirektor Günter Mensch wurden im Anschluss den Gewinnern die Urkunden übergeben. Zudem gab es Sach- und Geldpreise. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Schulorchester unter Leitung von Alexandra Schüpfer. Besonders beeindruckend waren die Auftritte der Schülerin Helen Schmitt, die mit Klavierbegleitung von Emil Stöhr, "Stay with me" von Sam Smith sang, und der Auftritt von Konstantin Kobel am Klavier.
Die Preisträger aus dem Landkreis Bad Kissingen: Grundschule Hammelburg, Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen, KISSori-Gymnasium Bad Kissingen und Frobenius-Gymnasium Hammelburg. Die Werke der Gewinner waren zunächst im Foyer des Johann-Schöner-Gymnasiums zu besichtigen. Die Ausstellung wird zudem im Foyer der Regierung von Unterfranken in Würzburg vom 20. bis 30. November zu sehen sein. Klaus Gimmler
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