Laden...
Rannungen
Förderung

Rannungen ist beim Marktplatz der Generationen dabei

Rannungen zählt zu den 30 bayerischen Kommunen, die am 1. Februar 2020 bei dem vom Freistaat Bayern initiierten Projekt "Marktplatz der Generationen" mit an den Start gehen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Rannungen wird Teil des Programms "Marktplatz der Generationen".Krapf
Rannungen wird Teil des Programms "Marktplatz der Generationen".Krapf

Dies teilte am 30. Dezember Sozialministerin Kerstin Schreyer mit. Mit diesem Projekt werden speziell kleine Gemeinden bei der Gestaltung des demografischen Wandels begleitet, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Fachleute beraten

Im November 2019 hatte Quartiermanager Volker Elsner den Förderantrag im Namen der Kommune ausgefüllt und beim bayerischen Familienministerium in München eingereicht, wie er unlängst bei einem Pressetermin sagte. Sollte eine Zusage kommen, könnte das Quartierkonzept für Rannungen optimal erweitert werden, so Elsner. Geld fließe allerdings keines, wusste er bereits. Vielmehr kämen Fachleute eines Instituts nach Rannungen und würden zu verschiedenen Handlungsfeldern Beratungen anbieten.

Eine Herausforderung

Was Schreyer weiter schreibt, ist eine seit langem allseits diskutierte Herausforderung: Die Babyboomer-Generation verabschiedet sich nach und nach in den Ruhestand. Gerade im ländlichen Raum stellt dies viele Kommunen vor besondere Aufgaben. Im Rahmen des "Marktplatzes der Generationen" wird ausgewählten Gemeinden ein professionelles Beraterteam an die Seite gestellt, das systematisch und vor Ort den Aufbau seniorengerechter Strukturen begleitet, heißt es weiter.

Daheim im Alter

Im Fokus stehen die fünf Handlungsfelder Markt, Dienstleistungen und Mobilität, Gesundheit und Pflege, gesellschaftliche Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement sowie selbstbestimmtes Wohnen und neue Wohnformen. In erster Linie gehe es darum, der älteren Bevölkerung langfristig den Verbleib in ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen, so die Mitteilung.Im Rahmen dieses Projekts wurden bereits 42 Gemeinden begleitet, seit das Programm 2017 nach einer erfolgreichen Modellphase in die Fläche ging.

ikr

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren