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Sandberg
Gemeinderat

Ein Heim für verwaiste Wildtiere

Ein Kuhstall und eine Scheune sollen zu einer Wildtierauffang- und Pflegestation im Ortsteil Kilianshof.
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Die Wildtierstation Rhön-Saale im Ortsteil Kilianshof hat die Nutzungsänderung der vorhandenen landwirtschaftlichen Gebäude beantragt. Heimische Tiere wie dieser Fuchswelpe sollen künftig hier behandelt werden.  Foto: Lucas Kneuer
Die Wildtierstation Rhön-Saale im Ortsteil Kilianshof hat die Nutzungsänderung der vorhandenen landwirtschaftlichen Gebäude beantragt. Heimische Tiere wie dieser Fuchswelpe sollen künftig hier behandelt werden. Foto: Lucas Kneuer

Die Wildtierstation Rhön-Saale im Ortsteil Kilianshof beantragt die Nutzungsänderung der vorhandenen landwirtschaftlichen Gebäude wie Kuhstall und Scheune zu einer Wildtierauffang- und Pflegestation. In diesen Räumlichkeiten sollen verunfallte und verwaiste Wildtiere aufgenommen und bis zur Genesung beziehungsweise späteren Auswilderung versorgt werden.

Im Schwerpunkt handelt es sich um heimische Tiere wie Eichhörnchen, Wildvögel, Rehe, Kitzen, Hasen, Igel und ähnliches. Zusätzlich ist die Errichtung einer Futterküche und ein Behandlungsbereich für den Tierarzt angedacht. Diesem Antrag wurde zugestimmt.

Aus dem Sandberger Gemeinderat

Die Gemeinde Sandberg beabsichtigt in Schmalwasser einen Standort für Lagerhallen auszuweisen, da ein erhöhter Bedarf an Hallen für die Unterbringung von diversen Gerätschaften bestehe. Der Gemeinderat Sandberg beschloss daher die Aufstellung des qualifizierten Bebauungsplans Sondergebiet "Lagerhallen" im Gemeindeteil Schmalwasser. Die Flächen befinden sich außerhalb des Orts im Tal Richtung Sandberg. Eine Formalität war die Annahme der Spenden für das Jahr 2019. 6962 Euro wurden für den Naturerlebnispfad gespendet.

Ebenfalls zugestimmt wurde einem Bauantrag zur Errichtung von Dachgauben und einer Einzelüberdachung in Sandberg.

Fördermöglichkeiten

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass mit der planungsbegleitenden Vermessung der Gemeindeverbindungsstraße Sandberg-Ziegelhütte und des Sennenweges in Waldberg bis zu den Simonshöfen ein Vermessungsingenieur beauftragt wurde.

Bürgermeisterin Sonja Reubelt gab bekannt, dass der Auftragswert bei Vergaben künftig nicht mehr genannt werde. Damit halte sich die Gemeinde Sandberg an die Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, mit Vergabeangelegenheiten und Veröffentlichung von Auftragsdaten zurückhaltend umzugehen.

Die Bürgermeisterin informierte über Fördermöglichkeiten aus dem Regionalbudget, das über die Kreuzbergallianz zur Verfügung steht. Förderfähig seien unter anderem Kleinprojekte zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung sowie Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung. Die Höhe des Regionalbudgets beträgt jährlich maximal 100 000 Euro und setzt sich aus dem Zuschuss des Amt für ländliche Entwicklung in Höhe von 90 000 Euro und einem Eigenanteil der Kreuzbergallianz von 10 000 Euro zusammen.

Für Kleinprojekte

Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte gefördert werden, deren Gesamtausgaben netto 20 000 Euro nicht übersteigen. Die Gesamtausgaben werden mit 80 Prozent, maximal jedoch 10 000 Euro, bezuschusst. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 Euro werden nicht gefördert.

Für das Jahr 2020 hat sich die Gemeinde Sandberg als verantwortliche Stelle innerhalb der Kreuzbergallianz bereit erklärt, das Regionalbudget für die Kreuzbergallianz zu beantragen und abzuwickeln. Von ihr wurden bereits Förderrichtlinien und Entscheidungskriterien ausgearbeitet.

Entscheidungsgremium

Das Entscheidungsgremium bestehe aus den jeweiligen ersten Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden der Kreuzbergallianz, jeweils einem Vertreter aus dem zusammengefassten Bereich der Vereine, Verbände, Stiftungen, religiösen Gemeinschaften, Unternehmen, Privatpersonen und Zweckverbände je Mitgliedsgemeinde, sowie jeweils einem Vertreter der Sparkasse Bad Neustadt und der VR-Bank Rhön-Grabfeld eG. Da die Kleinprojekte den jeweiligen Mitgliedsgemeinden direkt zugeordnet werden können, werde die Abrechnung der Eigenanteile mittels einer Spitzabrechnung vorgenommen. Das heißt, jede Mitgliedsgemeinde trage den Eigenanteil für Kleinprojekte, die in ihrem Gemeindegebiet durchgeführt werden, selbst.

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