Sandberg
Umsetzung

Diskussion über neue Sandberger Gerätehalle

Der Bauausschuss besichtigte den Sandberger Bauhof und Friedhof.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Mitglieder des Bauausschusses trafen sich am Bauhof in Sandberg, um über den Bau der geplanten Gerätehalle zu diskutieren. Das Bild zeigt (von links): René Rahm, Steffen Zehe, Architekt Helmut Köth, Claus Kleinhenz (stellvertretender Bürgermeister), Bürgermeisterin Sonja Reubelt und Bauhofleiter Udo Kaiser. Foto: Marion Eckert
Die Mitglieder des Bauausschusses trafen sich am Bauhof in Sandberg, um über den Bau der geplanten Gerätehalle zu diskutieren. Das Bild zeigt (von links): René Rahm, Steffen Zehe, Architekt Helmut Köth, Claus Kleinhenz (stellvertretender Bürgermeister), Bürgermeisterin Sonja Reubelt und Bauhofleiter Udo Kaiser. Foto: Marion Eckert

Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Sandberg stimmte dem Bau einer Gerätehalle für den Bauhof zu. Vor Ort machten sich die Mitglieder jetzt ein Bild von der Örtlichkeit und sprachen mit Architekt Helmut Köth und Bauhofleiter Udo Kaiser über die Möglichkeiten der Umsetzung.

In der ursprünglichen Planung sei die Gerätehalle bereits enthalten, jedoch nicht erstellt worden. Notwendig sei sie nun doch, um während der Wintermonate die vorhandenen Anbaugeräte unterzustellen, die derzeit im Freien überwintern müssen, wurde dazu festgestellt.

Es entstand eine Diskussion, ob die Baumaßnahme komplett vom Bauhof zu leisten sei, oder eine Firma den Auftrag bekommt. Zumindest das Fundament zu erstellen. Einerseits zweifelten die Gemeinderäte, ob die Gemeinde Sandberg für einen solch vergleichsweise kleinen Auftrag überhaupt eine Baufirma finde, die bei der derzeitigen Baukonjunktur Zeit für das Projekt habe. Andererseits wurde aber auch gezweifelt, ob die Bauhofmitarbeiter das Bauvorhaben neben ihrer regulären Arbeitszeit stemmen können.

Bauhof oder Baufirma

Bauhofleiter Udo Kaiser versicherte, dass dies durchaus möglich sei. Die Baustelle könne Stück für Stück realisiert werden. Auch aus technischer Sicht spreche nichts gegen den Einsatz des Bauhofes, ergänzte Helmut Köth und ging davon aus, dass dies auch die wirtschaftlichere Herangehensweise für die Gemeinde sei. Dem widersprach allerdings Gemeinderat René Rahm, denn auch die Arbeitsstunden der Bauhofmitarbeiter seien kostenmäßig anzusetzen.

Letztlich nahm der Bau- und Umweltausschuss den Vorschlag von Drittem Bürgermeister Michael Katzenberger an, zunächst zu probieren eine Baufirma zu gewinnen. Sollten bis Ende März keine konkreten Zusagen auf dem Tisch liegen, werde der Bauhof die Gerätehalle selbst erstellen.

Gras vor der Urnenmauer

Zugesagt wurde dem Bauhofleiter die Anschaffung einer Gabel für den Traktor, die benötigt werde, um Heckenschnittabfälle aufzuladen. Bis zu 1000 Euro genehmigten die Ratsmitglieder für die Anschaffung. Aus der Bevölkerung wurde angeregt, den Bereich vor der Urnenmauer im Friedhof Sandberg zu befestigen. Die Bauausschussmitglieder schauten sich die Gegebenheiten an und kamen zu dem Schluss, dass sie die Grünfläche erhalten möchten. Um eine Verbesserung zu erzielen, soll nachgesät werden, damit das Gras dichter wird und ein Aufweichen bei Regen verhindert wird. Im Sommer soll der Erfolg der Maßnahme überprüft werden.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren