Bad Kissingen
Fußball

Der Star aus Bad Kissingens Partnerstadt

Ousmane Dembélé ist der zweitteuerste Fußballer der Welt. Und zwischen dem Leistungssportler und Bad Kissingen lässt sich eine Verbindung herstellen.
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Ousmane Dembélé ist der zweitteuerste Fußballer auf dem Planeten. Er wurde in Bad Kissingens Partnerstadt Vernon geboren.  Foto: Guido Kirchner/dpa
Ousmane Dembélé ist der zweitteuerste Fußballer auf dem Planeten. Er wurde in Bad Kissingens Partnerstadt Vernon geboren. Foto: Guido Kirchner/dpa
Bad Kissingen kann sich vieler Vorzüge rühmen. Als einstiges Weltbad und bekanntester Kurort Deutschlands hat es sich unter anderem durch den Kissinger Sommer auch als Kulturstadt einen Namen gemacht. Weniger hat Bad Kissingen dagegen auf dem Gebiet des Sports vorzuweisen.

Fußballhochburgen der Region sind eher Schweinfurt oder neuerdings Würzburg. Wenn die Kurstadt sich mit Spitzenfußball schmücken will, braucht sie Unterstützung von außen. So wie 2006 als Gastgeber des Nationalteams von Ecuador bei der WM in Deutschland. Und wie jetzt aus Vernon.

Die französische Partnerstadt Bad Kissingens rückt aktuell ins Bewusstsein der Fußballweltöffentlichkeit, weil es der Geburtsort von Ousmane Dembélé ist. Der 20-Jährige wird durch seinen Transfer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona für angeblich 105 Millionen Euro fixe Transfersumme und zusätzlich maximal 45 Millionen Euro variable Transferentschädigungen zum zweitteuersten Fußballer auf dem Planeten.

Zur Welt gekommen ist Ousmane Dembélé in der 25.000-Einwohner-Stadt Vernon am 15. Mai 1997 im Departement Eure, das zur Normandie gehört. Auf Vereinsebene mit dem Fußballspielen begonnen hat der Sportler, dessen Eltern aus Mali und Mauretanien stammen, 2004 im benachbarten Évreux.
Bei zwei Vereinen gespielt.

In der 50.000-Einwohner-Stadt, die Sitz der Präfektur des Departements Eure ist, spielte er bei zwei Vereinen, ehe er sich als Talent mehr und mehr durchsetzte und folglich in die Bretagne zu Stade Rennes und damit in die erste französische Liga wechselte. Von dort kam er im Sommer 2016 zu Borussia Dortmund, das er jetzt wieder verlässt. Siegfried Farkas
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