Oberthulba
Verkehr

Startklar für den Winter

Für das erste Schneewochenende auf der A7 ist die Autobahnmeisterei gut vorbereitet. Insgesamt 1600 Tonnen Salz sind eingelagert, die Mannschaft hält sich bereit.
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Erich Pfister samt Team erwartet den Winter. Foto: Dünnebier
Erich Pfister samt Team erwartet den Winter. Foto: Dünnebier
Auf den ersten größeren Wintereinsatz hat sich die Autobahnmeisterei Oberthulba für das Wochenende vorbereitet. "Wir sind gut gerüstet", sagt Oberstraßenmeister Erich Pfister. Rund 1600 Tonnen Salz sind eingelagert. Als weitere Reserve dienen 50 Tonnen in einem Silo an der höher gelegenen Raststätte Rhön. Dank der bisher milden Temperaturen hat der Bestand bisher kaum abgenommen. Erst einen einzigen kleinen Einsatz gab es bisher nahe Volkers, sagt der Leiter der Autobahnmeisterei Oberthulba. In der Höhe herrschte einmal kurz Frost. Zwei Mann übernachten seit Mitte November auf dem Gelände der Autobahnmeisterei, um kurzfristig auszurücken. Die übrige Mannschaft steht in Bereitschaft. Über mögliche Vereisungsgefahren informieren Sensoren, deren Werte in der Leitstelle der Autobahndirektion in Nürnberg auflaufen. Mit Unterstützung eines privaten Unternehmers stehen insgesamt zehn Räumfahrzeuge bereit, um die 50 Kilometer zwischen der Grenzwaldbrücke und dem Autobahndreieck Werneck schnee- und eisfrei zu halten. Zum Fuhrpark gehören vier schwere Dreiachser, die mit zwei Anbaupflügen zwei Fahrbahnen von 7,50 Meter freiräumen können. Seit einigen Jahren wird der Einsatz des Salzes durch Ausbringung einer Lauge optimiert. Dazu sind in einem Silo in Oberthulba 60 000 Liter angemixt. Entgegen anderer öffentlicher Einrichtungen gab es bei der Autobahnmeisterei auch bei extremeren Wintern der vergangenen Jahre keinen Salzmangel. Der Rhönanstieg mit seinen langen Brücken ist so problematisch, dass die sichere Versorgung mit Streusalz Priorität hat.


Appell zu mehr Rücksicht

Beim Einsatz gegen die Straßenglätte spielen auch die Autofahrer eine wichtige Rolle. "Manchmal bräuchte es mehr Rücksicht", sagt Erich Pfister. Nicht selten werden Schneepflüge von ganz Eiligen überholt. Das ist riskant, warnt der Leiter der Autobahnmeisterei.
Denn nur hinter den Einsatzfahrzeugen kann mit verbesserter Bodenhaftung gerechnet werden. dübi
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