Bad Kissingen
Aktion

Start frei: Wenn eine Redaktion fastet

Sechs Redakteure der Saale-Zeitung verlassen ihre Komfort-Zone: Ab sofort lesen Sie täglich, wie wir uns aufraffen, disziplinieren und quälen.
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Sie wollen es wissen: Sechs Redakteure der Saale-Zeitung stellen sich dem Fasten-Abenteuer. Anja Greiner lebt sechs Wochen lang vegetarisch, Anja Vorndran ohne zu schimpfen und ohne Chips, Markus Klein verzichtet aufs Rauchen, Jessica Rohrbach auf Industriezucker, Benedikt Borst hat sich bis Ostern jeden Tag eine Sporteinheit verordnet und Carmen Schmitt will nur noch Dinge aus der Region konsumieren. Redaktionsfasten - das Experiment beginnt. Foto: Ulrike Müller
Sie wollen es wissen: Sechs Redakteure der Saale-Zeitung stellen sich dem Fasten-Abenteuer. Anja Greiner lebt sechs Wochen lang vegetarisch, Anja Vorndran ohne zu schimpfen und ohne Chips, Markus Klein verzichtet aufs Rauchen, Jessica Rohrbach auf Industriezucker, Benedikt Borst hat sich bis Ostern jeden Tag eine Sporteinheit verordnet und Carmen Schmitt will nur noch Dinge aus der Region konsumieren. Redaktionsfasten - das Experiment beginnt. Foto: Ulrike Müller
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Sechs Wochen, sechs Redakteure und ein Ziel: die Fastenzeit überstehen. In den nächsten 40 Tagen heißt es für uns: durchbeißen, verzichten, aufraffen und disziplinieren. Jeder stellt sich seiner persönlichen Herausforderung. Was uns noch gestern essentiell erschien, ist ab heute gestrichen. Ein Leben ohne Zucker? Ohne Chips? Ohne Zigaretten, Bier oder Kaffee? Ohne zu schimpfen? Kein Fleisch und keine Produkte, die lange Transportwege hinter sich haben. Dafür mehr Sport und ganz viel Selbstbeherrschung. Unser Credo: Die Lebensweise wandeln, auch wenn es unbequem wird. Täglich werden Sie von uns lesen. Jeder der sechs Redakteure wird seine Fasten-Erfahrungen an einem anderen Tag präsentieren. Sie können mitfiebern, mitleiden und die Daumen drücken. Es wird spannend, denn wer sein Fastenversprechen bricht, wird bestraft.

Die vor uns liegenden Wochen sollen mehr sein als eine Mutprobe. Wir treten an, um unsere Komfort-Zone zu verlassen, um eingefahrene Verhaltensmuster zu hinterfragen und aufzubrechen. Über dem Projekt schweben Fragen nach mehr: Was bringt das Fasten-Abenteuer? Hat das Wagnis das Zeug dazu, den Alltag nach dem Verzicht einzufärben? Ändert die Unternehmung unseren Lebensstil nachhaltig? Nährt das Experiment neue Sichtweisen oder gar einen Lebenswandel? Tun sich neue Perspektiven auf, ergeben sich Impulse oder erlangt der ein oder andere Teilnehmer durch seine Opferbereitschaft gar den Weg zur Spiritualität? Was macht die Mäßigung mit uns - körperlich und mental?


Wer wird schwach?

Fest steht: Wir werden während des Fastens einiges über uns selbst lernen. Durchhaltevermögen, Disziplin, Geduld, Ehrgeiz - der Verzicht prüft die Person hinter dem Fasten-Gelübde. Wer bleibt stark, wer wird schwach? Sie und wir dürfen gespannt sein auf Grenzerfahrungen.

Wann kommt er, der Tiefpunkt? Gibt es sie überhaupt - die Fasten-Krise? Wie wird der Einzelne reagieren, wenn der Druck wächst und die Zeit bis Ostern nicht vergehen will? Für den Fall der Fälle haben wir vorgesorgt.
Wer sich nicht an seinen Schwur hält und das Fasten-Versprechen bricht, wird zur Kasse gebeten. Ein Euro wandert für jedes Vergehen in den "Fasten-Brecher-Becher" - die Sparbüchse der Schande. Wir hoffen natürlich, dass es gar nicht bis möglichst selten in der Fasten-Kasse klingelt. Trotzdem: Der Selbsttest ist nicht nur ungeschönt und öffentlich, sondern hat auch Konsequenzen. Wir sind bereit. Wir sind offen, motiviert und bereit, uns selbst auf die Probe zu stellen. Es wird bestimmt nicht immer einfach und schmerzfrei. Dafür lockt die Gewissheit und die Genugtuung am Ende des Projekts, eine Herausforderung gestemmt zu haben. Start frei für das Projekt "Redaktionsfasten"!
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