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Oberweißenbrunn an der Rhön
Extremlauf

Drei Kreuze nach der Brave Heart-Anstrengung

Die Bravehearts testeten die neue Strecke: Rund 50 Teilnehmer informierten sich vor Ort über das, was am 11. März beim Braveheart Battle auf sie zukommt.
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Ganz schön außer Puste waren die Läuferinnen und Läufer, als sie beim Testlauf an den drei Kreuzen auf dem Kreuzberg ankamen.  Foto: Hanns Friedrich
Ganz schön außer Puste waren die Läuferinnen und Läufer, als sie beim Testlauf an den drei Kreuzen auf dem Kreuzberg ankamen. Foto: Hanns Friedrich
Plus vier Grad, teils eisüberzogene Wege, aber auch knöcheltiefer Schnee, erwarteten die 50 Teilnehmer, die sich an einem Braveheart-Testlauf beteiligten. Sie wollten die neue Strecke kennenlernen, um zu wissen, was am 11. März auf sie zukommt.

"Sie ist anspruchsvoll, aber zu schaffen." - "Klar, dass noch die Hindernisse dazu kommen, es sind aber auch größere Laufstrecken dazwischen, und die Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen", lauteten Kommentare einiger Teilnehmer.


Abhang hinterrutschen

Start und Ziel, so Veranstalter Joachim von Hippel, ist die Talstation am Arnsberglift I bei Oberweißenbrunn. Hier sollen auch die Zelte stehen und am Abend die Siegerehrung stattfinden. Von hier aus hatten die Bravehearts gleich einen enormen Anstieg zu bewältigen, bevor es rutschend einen Abhang hinunter ging. Schnell war der Schnee zur Seite geschoben, und man hangelte sich auf rutschigen Blättern zwischen Baumstämmen und Gestrüpp nach unten. Das werden auch die Zuschauer am Parkplatz sehen können, denn dies ist das erste Hindernis. Quer durch den Wald ging's dann unterhalb an der Osterburg vorbei zu den "Schanzen" und zur "Kniebreche". Auf etwa 300 Metern hieß es hier wieder auf dem Hosenboden, nach unten zu rutschen, wieder nach oben klettern und das Ganze noch einmal.


1400 Höhenmeter

Für von Hippel ist dies eine der europaweit anspruchsvollsten Cross-Hindernis-Strecken. Auf- und Abstiege quer durch den Wald, viele Gewässerdurchquerungen und oft unwegsame Passagen prägen den Lauf. Puste ist wieder notwendig, um die immerhin 1400 Höhenmeter zu überwinden. Das merkte man den Teilnehmern an, als sie am Gasthaus Roth am Kreuzberg ankamen und eine Verschnaufpause einlegten. Am 11. März zwingt hier ein Kriechgang namens "Snow Blind" die Bravehearts, über den eiskalten Boden zu robben, danach müssen sie über brennende Barrikaden springen.


Hindernisse fehlten noch

Das blieb am Samstag beim Testlauf noch aus. Dafür gab's Getränke und Käsekuchen. Die Testläufer erfuhren, dass die ersten Kletter- oder Kriechhindernisse in den kommenden Tagen errichtet werden. So gab es nur 20 Liegestütze zu absolvieren, bevor es weiterging. Immer wieder hörte man den Schlachtruf "Brave Heart".Bei den Christlichen Gästehäusern am Dreitannenlift, oberhalb von Haselbach, kündigte von Hippel an, dass hier die berüchtigten Schlammlöcher, Klettergerüste und Netze aufgebaut werden. Hier ist einer der Hot-Spots, an denen Zuschauer die Bravehearts anfeuern können.


Noch nicht durch die Brend

Dann geht es über das Neustädter Haus in die Bischofsheimer Innenstadt. Hier werden viele Stationen errichtet. Dazu gehört zum Beispiel die hohe Strohwand "Schäfer Wall", die seit dem ersten Braveheart Battle 2010 ein Markenzeichen der Veranstaltung ist. Eskaladierwände, Kriechgänge, Reifenfelder und Betonröhren kommen dazu. Nicht möglich war zum jetzigen Zeitpunkt der Lauf durch die eiskalte Brend am Ortsausgang. "Das werdet ihr alles am 11. März erleben," sagte von Hippel.


Schnee zum Zieleinlauf

Dann ging es zurück Richtung Oberweißenbrunn und zum Zieleinlauf. Joachim von Hippel: "Vor dem Zieleinlauf warten dann noch die Schneekanonen auf euch." Im vergangenen Jahr waren diese "Wasserwerfer" für viele Bravehearts ein Highlight.

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