Bad Kissingen
Erweiterung

Noch mehr Platz zum Spielen

Der Kliegl-Kindergarten hat einen zusätzlichen Außenspielbereich erhalten. Weitere Spielgeräte sollen im September aufgebaut werden.
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Oberbürgermeister Kay Blankenburg nutzte die günstige Gelegenheit, unter Aufsicht von Kindergartenleiterin Manuela Sauer die neue Rutsche auszuprobieren.  Foto: Sigismund von Dobschütz
Oberbürgermeister Kay Blankenburg nutzte die günstige Gelegenheit, unter Aufsicht von Kindergartenleiterin Manuela Sauer die neue Rutsche auszuprobieren. Foto: Sigismund von Dobschütz

Versteckt zwischen den mehrgeschossigen Häusern der Kapellenstraße auf der einen und der Herz-Jesu-Stadtpfarrkirche auf der anderen Seite toben schon seit einigen Wochen knapp 30 Kinder des Kliegl-Kindergartens. Als Spielfläche wird ein großer Teil des früheren Kirchgartens genutzt. Notwendige bauliche Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen, zusätzliche Spielgeräte werden im September erwartet. Die Gesamtkosten von 35 000 Euro teilen sich die Katholische Kirchenstiftung als Träger des Kindergartens und die Stadt Bad Kissingen zu gleichen Teilen.

Diese Außenstelle des Kliegl-Kindergartens war heuer nötig geworden. Dessen Räumlichkeiten in der Maxstraße hatten nicht mehr für die jetzt zusätzlich eingerichtete dritte Kindergartengruppe ausgereicht, da schon zwei dieser Altersgruppen sowie eine Krabbelgruppe dort betreut wurden. Die neue Gruppe mit 26 Kindern - die Maximalzulassung liegt bei 28 Kindern - wurde in vier Zimmern des Diözesanhauses in der Kapellenstraße 5 untergebracht. In dessen Innenhof liegt der einstige Kirchgarten, dessen größere Hälfte nun fünf Jahre lang als Außenspielbereich genutzt werden darf. Sauer: "Bis dahin sollte der Neubau eines größeren Kliegl-Kindergartens hoffentlich abgeschlossen sein."

In einem ersten Bauabschnitt wurde im Kirchgarten als erstes ein Durchbruch durch eine Seitenmauer als Zugang von und zum Diözesanhaus geschaffen. Dann wurden eine zweisitzige Rutsche an einem kleinen naturbelassenen Hang aufgestellt und eine große Sandspielfläche mit Sonnenschutz eingerichtet. Längst bestellt, aber wegen langer Lieferfristen erst im Herbst erwartet, sind als weitere Spielgeräte eine Kletterkombination, zwei Schaukeln, ein Federwippgerät, ein hölzernes Märchenspielhaus sowie ein Balancier-Parcour. Die jeweiligen Fundamente sind bereits in den Gartenboden eingelassen. "Auch nach Aufstellung aller Geräte bleibt noch viel Freifläche zum Toben", verspricht Kindergartenleiterin Manuela Sauer. Beliebtester Punkt in dem noch recht wild anmutenden Kirchgarten, der noch verschönert werden soll, ist ein kleiner sandiger Abhang, den die Kinder gern als "Offroad-Fläche" für ihre Trekker und Bobbycars nutzen.

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