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Bad Kissingen
Aktion

Nikolaus, Stockbrot, Natur und vieles mehr

Viel los war im Klaushof, als am Sonntag wieder der Besuch des Nikolauses anstand. 14 bunte Stände waren aufgebaut, um den Kindern und Erwachsenen ein neues Naturerlebnis näherzubringen.
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Stockbrotbacken - da wurden trotz Regen Magen und Hände wieder warm. Und wenn der Nikolaus da auch noch zusieht, kann nichts anbrennen. Foto: Peter Rauch
Stockbrotbacken - da wurden trotz Regen Magen und Hände wieder warm. Und wenn der Nikolaus da auch noch zusieht, kann nichts anbrennen. Foto: Peter Rauch
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Schon seit Jahren ist es am Klaushof üblich, dass Osterhase und Nikolaus den Wildpark besuchen. Vergangenen Sonntag war es wieder einmal soweit, dass der Nikolausbesuch anstand, aber das Wetter wollte einfach nicht richtig mitspielen. Statt Schnee gab es nur Regenschauer, ein insgesamt nasskaltes Wetter, aber "ab 11 Uhr war unser Parkplatz gerammelt voll", erzählt nicht ohne einen gewissen Stolz Stadtförster und Tierparkleiter Axel Maunz.

Bis zum frühen Abend, als der Park mit einem vom Nikolaus angeführten Fackelzug geschlossen wurde, mögen es wohl knapp Tausend Besucher gewesen sein, argumentiert Maunz. Sogar der OB hat gegen Mittag mal kurz vorbeigeschaut, erzählt er, und verweist dabei auf die anderen Attraktionen dieses Tages im Wildpark.

Whiskey, Wurst und Krippen

Vieles hat natürlich der Förderverein Wildpark Klaushof auch in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt, aber neben dem Nikolaus waren in diesem Jahr insgesamt 14 bunte Stände aufgebaut, die Kindern und Erwachsenen "ein neues Naturerlebnis näherbringen sollten". Da wurde Stockbrot gebacken, Wildschweinswurst gegrillt, Rhöner Whiskey und Rhöner Schafs- und Ziegenkäse verkauft. Da informierten Bund Naturschutz und die Bayerischen Staatsforsten, da waren (Hexen-) Besenbinder und Krippenhersteller genauso wie die Firma Helo (Lorenz Heckelmann) aus Waldfenster, die früher aus heimischem Holz Holzschuhe fertigte und nun auf hölzerne Wäscheklammern, Kochlöffel und kunsthandwerkliches umgestiegen ist.

Grüner Einkaufskorb

Da konnten Weihnachtskrippen ebenso wie frisch geschlagene Tannen und Fichten gekauft werden, oder eben auch nur mal so ein Ster Buchenholz für den heimischen Kamin. Die heimische Landwirtschaft bot einen grünen Einkaufskorb an, und überhaupt, "unsere Biolandwirte wollen wir in Zukunft noch stärker mit einbinden", betont Axel Maunz. Zwar war auf fast jedem Stand die Möglichkeit gegeben, sich dort auch als Besucher aktiv miteinzubringen, aber der engagierte Forstmann möchte die heimische Land- und Forstwirtschaft noch mehr mit einbinden, "damit unsere jungen Besucher auch mal sehen, welchen Stellenwert der Wald, aber vor allem auch Haustiere wie Hasen, Schweine, Schafe und Ziegen früher bei uns hatten".

An diversen Feuerstellen konnten sich Jung wie Alt aufwärmen, und auch der Weg Richtung Ausgang, den gegen 17 Uhr der Nikolaus mit den fackeltragenden Kindern nahm, war mit Schwedenfeuern illuminiert.

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