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Bad Kissingen
Unterstützung

Musikinstrumente und Bücher gespendet

Der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt unterstützt das Leuchtturmprojekt Soultalk
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Groß war die Freude über die vom Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt an das Projekt Soultalk/ Soul Femme gespendeten Musikinstrumente und Bücher (von links): Susanne Kreuzinger, Präsidentin Doris Engelhardt, Peer-Beraterin Parisa Zare Moayedi, Leitende Psychologin Hannah Zanker und die Klientin Ami.                                                            Foto: Katja Eden
Groß war die Freude über die vom Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt an das Projekt Soultalk/ Soul Femme gespendeten Musikinstrumente und Bücher (von links): Susanne Kreuzinger, Präsidentin Doris Engelhardt, Peer-Beraterin Parisa Zare Moayedi, Leitende Psychologin Hannah Zanker und die Klientin Ami. Foto: Katja Eden

Der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt begleitet und unterstützt seit zwei Jahren das Leuchtturmprojekt Soultalk/ Soul Femme der Erlöserschwestern Würzburg. In der "Ambulanz für Seelische Gesundheit" im Anker-Zentrum bieten geschulte Geflüchtete niederschwellig psychosoziale Beratung für neuangekommene Geflüchtete an - und das in den Sprachen Arabisch, Kurdisch, Persisch, Somalisch, Französisch und Englisch. Soultalk/ Soul Femme schlägt dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: Die geflüchteten Berater bringen ihre Erfahrung und Kompetenz in einer festen Anstellung ein. Gleichzeitig erhalten ihre Klienten nach der Flucht nicht nur medizinische, sondern auch psychosoziale Unterstützung, heißt es in einer Pressemitteilung des Zonta-Clubs.

"Wir finden den Ansatz einer Peer-Beratung in der psychosozialen Versorgung so hilfreich, dass wir dieses einmalige Projekt für die Frauen zum Zonta-Projekt Soul Femme gemacht haben, das wir gerne unterstützen, da es eine echte und unmittelbare Hilfe für geflüchtete Frauen bedeutet", erläutert die Präsidentin des Zonta Clubs Bad Kissingen-Schweinfurt, Doris Engelhardt. So spendete der Club bisher schon mehrfach an Soultalk/ Soul Femme und steht in engem Austausch mit der Leitung des Projektes vor Ort, den leitenden Psychologinnen Hannah Zanker und Jana Schenk, sowie der Marketingleitung der Kongregation, Miriam Christof.

Persönlich einbringen

Finanzielle Mittel sind bei SoulTalk natürlich immer gerne gesehen, jedoch freut man sich bei der Projektleitung auch über Sachspenden und vor allem über das Angebot, sich persönlich in die Arbeit mit den Geflüchteten einzubringen. So sammelte der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt in seinen Reihen Musikinstrumente und Bücher, die nun den Projektverantwortlichen überreicht wurden.

Hannah Zanker und ihre Mitstreiterinnen waren begeistert von den Spenden. "Wir bieten unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Klienten an, denn das Nichtstun fällt vielen hier sehr schwer. Einige unserer Klienten würden gerne etwas zurückgeben, sich einbringen in die deutsche Gemeinschaft. Mit Hilfe der Instrumente und der Bücher können wir tatsächlich schon viel erreichen", betont Hannah Zanker. Sie fügt hinzu, dass man sich auch sehr über persönliches Engagement freuen würde. "Wer Interesse hat, sollte bitte einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Schön wäre es, wenn sich Menschen angesprochen fühlen würden, Zeit mit einem unserer Klienten zu verbringen, beispielsweise als Begleitung zu Behörden oder Ärzten oder auch einfach nur so. Einige der Frauen des Unterprojektes Soul Femme sind handwerklich oder künstlerisch begabt, deshalb freuen wir uns auch über Mal- und Nähutensilien!"

Informationen

Weitere Infos erteilen Miriam Christof, christof@erloeserschwestern.de, Tel.: 0151/5986 1161, oder Hannah Zanker, zanker@josef.de, Tel.: 0175/2620 549.

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