Nüdlingen
Konzert

Musikalische Weltreise mit den Spatzen

Der bunte Liedernachmittag der Chorgemeinschaft Frohsinn fand großen Anklang. Dabei wurde nicht nur gesungen, es gab auch interessante Informationen.
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Die "Nüdlinger Spatzen" sind ein Glücksfall für die in die Jahre gekommenen Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Frohsinn.  Arthur Stollberger
Die "Nüdlinger Spatzen" sind ein Glücksfall für die in die Jahre gekommenen Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Frohsinn. Arthur Stollberger
Die Chorgemeinschaft Frohsinn Nüdlingen und der Kinderchor, die "Nüdlinger Spatzen", luden am Sonntagnachmittag in die Alte Schule zu einem bunten Liedernachmittag ein. Er wurde zum zweiten Mal veranstaltet und die Initiatorin, Dirigentin Karin Kiesewetter, freute sich sehr, dass er zu einem vollen Erfolg wurde. Vorsitzende Angela Buban begrüßte die zahlreichen Gäste in den voll besetzten Gastronomieräumen der Alten Schule. Unter ihnen waren Eltern und Großeltern des Kinderchors stark vertreten.

Die "Nüdlinger Spatzen" traten zum zweiten Mal in heimatlichen Gefilden auf und vermittelten ohne Lampenfieber, dass ihnen das Singen in der Gemeinschaft großen Spaß macht. Unterstützt wurden sie durch die Erwachsenen der Chorgemeinschaft, sowie durch die Pianistin Lena Ney und Chorleiterin Karin Kiesewetter. Positive Gefühle wurden sowohl von den lebhaften "Spatzen", als auch von den erwachsenen Chorsängern vermittelt.


Von Schweden bis Amerika

Das Liedprogramm der "Nüdlinger Spatzen" stand unter dem Motto "Eine Reise um die Welt". Interessant war, dass den Liedern jeweils kurze Sachinformationen über die Lebensweise und Bräuche der besungenen Völker vorangestellt wurden. Gestartet wurde die Weltreise in Schweden, gefolgt von Russland. Zwischendurch erinnerte Dirigentin Karin Kiesewetter mit dem Erwachsenenchor an die herrliche Landschaft der Rhön. Mit großer Begeisterung sangen dann die Kleinen das Lied vom "Kookaburra". Beim nächsten Halt wurden Israel und die Palästinensergebiete ins Blickfeld gerückt. Die Konflikte zwischen Juden und Arabern wurden angesprochen. Doch hoffnungsvoll stimmte ein Hinweis auf eine zweisprachige Schule im Süden Jerusalems, in der Juden und Palästinenser gemeinsam unterrichtet werden. Viel rhythmische Bewegung enthielt das gegen Schluss gesungene Lied aus Saudi Arabien und nach dem Erreichen Amerikas wurde auf die Entwicklung der Jazzmusik hingewiesen.

Um abschließend noch einmal auf die Schönheit der deutschen Heimat hinzuweisen sangen alle zusammen mit dem Publikum das Frankenlied, das Kreuzberglied und das gefühlvolle "Ein schöner Tag". Wer gekommen war, brauchte seinen Besuch nicht zu bereuen.
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