Thundorf
Premiere

Viel Spaß beim Nägelbiegen

Das Erlebniszeltlager der Malteserjugend führte erstmals nach Reutersbrunn. Den Kindern wurde viel geboten.
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Elias Bretscher mit dem Schmied am Amboss. Foto: Philipp Bauernschubert
Elias Bretscher mit dem Schmied am Amboss. Foto: Philipp Bauernschubert
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Das Erlebnis-Zeltlager der Malteserjugend Thundorf ist seit Jahren eine gut besuchte Ferienprogramm-Veranstaltung der Gemeinde Thundorf. Waren bisher die Zeltlager in der Rhön, ging es in diesem Jahr erstmals nach Reutersbrunn bei Ebern. 40 Kinder ab 6 Jahre und 14 Gruppenleiter und Betreuerinnen und Betreuer waren bei diesem Freizeitangebot dabei, und die Vorbereitungen waren stressig: "Nach dem letzten Zeltlager beginnt schon die Vorbereitung auf das kommende mit der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz. Regelmäßige Treffen der Gruppenleiter finden dann ab Mai statt, und Anfang August drehen alle durch", sagt Bettina Heusinger.
Im Malteser-Heim herrscht vor dem Zeltlager emsiges Treiben. Das Programm muss ausgearbeitet werden, Materialien werden vorgefertigt - und zudem müssen auch genügend Fahrzeuge geordert werden. In diesem Jahr standen außer den beiden eigenen Malteser-Bussen einer aus Grafenrheinfeld, einer aus Abersfeld, drei von der MHD-Dienststelle Schweinfurt und ein Lkw (zum Transport der Zelte und sonstigen Inventar) vom MHD Mellrichstadt zur Verfügung.


Lagerfeuer, Spiele, Workshops

Die Verantwortlichen hatten ein umfangreiches Programm mit dem Besuch der Teufelshöhle in Pottenstein, der Franken-Rodelbahn, des Aqua-Riesen-Schwimmbades in Bad Staffelstein oder einem Ausflug nach Forchheim mit einer Führung unter dem Motto "Handwerk hat goldenen Boden" ausgearbeitet. Dazu kam ein richtiges Lagerleben mit Lagerfeuer, Spielen und verschiedenen Workshops. Zudem gab's einen Gottesdienst mit Diözesanpfarrer Werner Kirchner.
Elias Bretscher (9 Jahre), Mitglied der Malteserjugend und seit drei Jahren beim Zeltlager dabei, war beeindruckt von der Führung "Handwerk hat goldenen Boden". Besonders die Arbeit des Schmieds hat ihm gefallen. "Heiße Nägel zu biegen, macht voll Spaß, aber auch Seile herstellen und Steine klopfen war echt cool", sagte Elias.
Selina Rink (14) und Vanessa Büchner (16) fanden den Blasebalg sehr beeindruckend. "Man wusste sich früher ohne viel Technik gut zu helfen. Heutzutage braucht man immer Strom aus der Steckdose", waren sich beide einig.


Aufwärmen auf dem Trampolin

Marie (6) und Pauline (9) Ankenbrand, sowie Lucia Sortier (6) fanden besonders die vielfältigen Workshops super: "Es sind viele tolle Sachen dabei, die wir noch nie gebastelt haben und die wir mit nach Hause nehmen dürfen."
Pauline Gessner (9), Maltesermitglied und zum zweiten Mal beim Zeltlager dabei, fand die Teufelshöhle in Pottenstein sehr interessant. Sie dachte sich eine Geschichte zur Steinlandschaft aus, darin sah sie einen "Zwerg, einen Christbaum und den Palast vom Zwergenkönig". Zum Aufwärmen ging sie anschließend auf das große Trampolin bei der Rodelbahn.



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