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Maßbach
Kultur

Theater Maßbach: Utopie einer abgekapselten Welt

Im November gibt es noch drei Gelegenheiten im Theater Schloss Maßbach die Aufführung des Stückes "Die Maschine steht still” zu sehen.
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"Die Maschine steht still”, heißt das Theaterstück, das noch dreimal im November im Schloss Maßbach zu sehen ist. Foto: Sebastian Worch
"Die Maschine steht still”, heißt das Theaterstück, das noch dreimal im November im Schloss Maßbach zu sehen ist. Foto: Sebastian Worch

Am Samstag, 2. November, bietet das Theater Schloss Maßbach ein Gespräch mit dem Ensemble nach der Vorstellung an, die letzten Spieltermine sind dann am Freitag und Samstag, 8. und 9. November.

Der ungewöhnliche Theaterabend, dramatisiert und inszeniert von Anne Maar, beruht auf einer Zukunftserzählung aus dem Jahr 1909 von E.M. Forster. Die Menschen verlassen ihr Zuhause nicht mehr. Sie leben in einer unterirdischen, abgekapselten Welt, mit allem Komfort.

Ihr Alltag ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Ohne das Bedürfnis nach persönlichen Begegnungen kommunizieren sie nur über elektronische Hilfsmittel, die maximal miteinander vernetzt sind.

Das Handbuch der Maschine ist zu ihrer Bibel geworden. Im Gegenzug liefern sie der Maschine Informationen, sie halten Vorträge, schreiben Beiträge.

Für Vashti ist das alles selbstverständlich, sie würde nie die Maschine anzweifeln. Als ihr Sohn Kuno sie dringend bittet, ihn zu besuchen, begibt Vashti sich nur ungern auf die Reise. Kuno steht der Maschine kritisch gegenüber und warnt vor deren Versagen. Doch Vashti glaubt ihm nicht.

Es spielen in dem Stück Benjamin Jorns, Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer und Silvia Steger.

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