Thundorf
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Straßenname wird nicht geändert

Bei einer Ortsbegehung beschäftigten sich die Thundorfer Gemeinderäte mit diversen Anträgen aus der Bürgerversammlung Theinfeld.
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Anlieger der Thundorfer Straße in Theinfeld diskutieren mit dem Gemeinderat vor Ort, ob der Straßenname geändert werden sollte, weil er bei gleicher Postleitzahl zweimal vorhanden ist, was immer wieder zu Verwechslungen führt. Philipp Bauernschubert
Anlieger der Thundorfer Straße in Theinfeld diskutieren mit dem Gemeinderat vor Ort, ob der Straßenname geändert werden sollte, weil er bei gleicher Postleitzahl zweimal vorhanden ist, was immer wieder zu Verwechslungen führt. Philipp Bauernschubert
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Alle vorgebrachten Anträge und Anregungen aus der Bürgerversammlung nahmen die Thundorfer Gemeinderäte bei einem Ortstermin im Gemeindeteil Theinfeld unter die Lupe. Ein interessanter Antrag war die Umbenennung der "Thundorfer Straße". Auslöser für diesen Antrag war, dass es in Weichtungen ebenfalls diese Straßenbezeichnung gibt und das bei gleicher Postleitzahl. Immer mal wieder kommt es dabei zu Verwechslungen wie die Anlieger Gerhard Kirchner und Jürgen Thain bestätigten.

Eine solche Umbenennung der Ortsstraße bedeutet jedoch für die Anwohner die Abänderung der Anschrift bei diversen Behörden, wie Banken, Versicherungen, Arbeitgeber etc. Erfahrungsgemäß, so Bürgermeister Egon Klöffel, führt eine solche Änderung zu nicht unerheblichem Unmut in der Bevölkerung desjenigen Ortes, der von der Änderung betroffen ist. Aus Sicht der Verwaltung ist in diesem Fall von einer Änderung der Straßenbezeichnung dringend abzuraten, sofern nicht Rettungsdienste oder die Polizei zu einer Änderung raten. Im vorliegenden Fall handelt es sich zudem um Ortsteile zweier verschiedener Gemeinden. Nicht nur der Gemeinderat, sondern auch die Mehrzahl der anwesenden Anlieger waren gegen eine Änderung der Straßennamen.

Ein anderer Bürger forderte die Erneuerung und den Austausch von Toren am ehemaligen Raiffeisenlager. Das ehemalige Lagerhaus dient derzeit als Musik- und Jugendheim. Wie der Antragsteller in der Bürgerversammlung betonte, ist der Antrag schon mehrmals an die Gemeinde herangetragen worden, ohne dass darüber beraten bzw. beschlossen wurde. Allerdings, so Bürgermeister Klöffel, sind in der Verwaltung im Bauakt zu dem Gebäude keinerlei Unterlagen bzw. Anträge darüber zu finden. Trotzdem beschloss das Gremium, Angebote für eine neue Dacheindeckung, der Dachrinne und den neuen Toren einzuholen.

Weitere Stationen bei der Ortsbegehung waren das Feuerwehrhaus und dessen noch bevorstehender Umbau samt Außenanstrich, die Errichtung einer zusätzlichen Straßenlampe im Baugebiet "Weichselgarten" zur Ausfahrt auf die Oskar-Thain-Straße und ebenfalls in diesem Baugebiet das Auskoffern und die Ansaat der Grüninsel.


Disko wird Pension

Dem Gemeinderat lag ein Antrag auf Vorbescheid für die Nutzungsänderung der Diskothek "Savoy" vor. Der Antragsteller Terra Europa Bau, vertreten durch Dietmar Genzel aus München, plant das 1. Obergeschoss in eine Pension "Melodiecafé Schneckeneck" umzubauen. Die Pension soll fünf Apartments und eine Sweet, sowie einem Frühstücksraum umfassen. Das Erdgeschoss bleibt für den Umbau unberührt. Das Bauvorhaben liegt im Innenbereich und fügt sich in die Eigenart der näheren Umgebung ein. Dem Vorschlag der Verwaltung, dem geplanten Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen, kommt der Gemeinderat nach.
Ebenfalls um einen Antrag auf Vorbescheid handelt es sich beim Bau einer Maschinen- und Getreidehalle in Theinfeld. Die Bauherren Michael und Franz Mann beabsichtigen diese Halle auf dem Grundstück der Thundorfer Straße in der Gemarkung Theinfeld mit den Außenmaßen 36 x 24 Meter zu errichten. Der Standort befindet sich im Außenbereich und ist grundsätzlich nur in privilegierten Vorhaben zulässig. Die Antragsteller sind Landwirte im Vollerwerb, demnach ist das Vorhaben privilegiert und planungsrechtlich im Außenbereich zulässig. So sah es auch der Gemeinderat und stimmte dem Vorbescheid zum Bauvorhaben


Rechnungsanerkennungen

Eine Anwohnerin des Triebwegs im Gemeindeteil Rothhausen meldete der Gemeinde einen Schaden an der Abwasserleitung. Daraufhin wurde mit der Melderin eine Vereinbarung zur Kostenübernahme geschlossen, sollte sich herausstellen, dass sich der Schaden auf ihrem Privatgrundstück befindet. Dem war aber nicht so. Bei den Arbeiten stellte sich heraus, dass sich dieser Schaden im öffentlichen Bereich befand. Die Reparaturarbeiten am Kanal mit den notwendigen Handschachtungsarbeiten durch die Firma Erdbau Reichert bis zur Grundstücksgrenze belaufen sich auf 3564 Euro. Der Gemeinderat beschloss diese Rechnung nachträglich anzuerkennen und zu begleichen.

Mit der Instandsetzung von verschiedenen Feld- und Wirtschaftswegen in der Gemarkung Thundorf wurde die Firma Krug Baggerarbeiten aus Popenlauer beauftragt. Die Gesamtkosten für (Bankette abbaggern, Gräben ausbaggern) belaufen sich auf 6301 Euro brutto. Die Jagdgenossen Thundorf haben bereits die Kosten für die Abfuhr des Materials, sowie der Arbeitsleistung übernommen. Die Rechnung in Höhe von 6301 Euro für die Instandsetzungsarbeiten wurde vom Gemeinderat anerkannt und übernommen.
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