Thundorf
Event

Sondergenehmigung für die "Thundorfer Dorfweihnacht"

Bei der Dorfweihnacht bietet der Ritterkeller am Wochenende 23. und 24. November wieder ein festliches Ambiente für die Aussteller und löst bei den Gästen große Bewunderung aus.
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Archivbilder vom weihnachtlich dekorierten Ritterkeller. Am 23. und 24. November ist die Thundorfer Dorfweihnacht wieder geöffnet. Philipp Bauernschubert
Archivbilder vom weihnachtlich dekorierten Ritterkeller. Am 23. und 24. November ist die Thundorfer Dorfweihnacht wieder geöffnet. Philipp Bauernschubert

Jedes Jahr einmal zur Thundorfer Dorfweihnacht wird der 41 Meter lange und elf Meter breite ehemalige Ritterkeller für die Thundorfer Dorfweihnacht dekoriert und genutzt. Eigentlich hatte Altbürgermeister Anton Bauernschubert mit seinem Gemeinderat das Nutzungsrecht für die Gemeinde erworben, um den Keller für Veranstaltungen, wie Theatertage, Plattenparty oder Jubiläumsfeste zu nutzen.Gegen dieses Vorhaben hatte allerdings die Aufsichtsbehörde ihren Widerspruch aufgrund eines fehlenden Notausganges, eingelegt. Um einen solchen zu schaffen, kaufte man vom Freistaat Bayern das mittlere, ehemalige Korndörfer Haus. Schließlich kam aber der Bau der neuen Festhalle dazwischen und der Ritterkeller wurde ad acta gelegt. Nur mit Sondergenehmigung zur "Thundorfer Dorfweihnacht" erstrahlt der Gewölbekeller im vorweihnachtlichen Glanz.

Zwei kleinere und ein großes Kellergewölbe befinden sich unter dem Haus, der früheren Ritterschule. Diese stammen vermutlich noch aus der Zeit der Schaumberger Herrschaft. Beeindruckend sind die Maße des großen Gewölbes. Er ist 28,5 Meter lang, acht Meter breit und vom Boden bis zum Scheitelpunkt fast fünf Meter hoch. In der Neuzeit wurde der Gewölbekeller von der Jugend und der Theatergruppe in "Ritterkeller" umbenannt. Bei der bevorstehenden Thundorfer Dorfweihnacht 23./24. November bietet er wieder ein festliches Ambiente für die Aussteller und löst bei den Gästen und Besuchern große Bewunderung aus.

Diese 12. vorweihnachtliche Veranstaltung öffnet am Samstag, 23. November, um 17 Uhr nach wochenlanger Vorbereitung und lockt sicherlich auch wieder eine große Schar von Gästen aus nah und fern an, denn die zweitägige Veranstaltung hat sich mittler weile schon einen guten Namen weit über die Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus gemacht. Schon die Premiere 2008 war ein großartiger Erfolg. Niemand hatte damals mit so vielen Besuchern gerechnet. Die Organisatoren und Verantwortlichen waren sich einig, dass diese Veranstaltung keine Eintagsfliege bleiben sollte. Stets wurde das Angebot an Ausstellern erweitert und die Zahl der Gäste hat sich von Jahr zu Jahr erhöht.

Warum die vielen Aussteller so gerne nach Thundorf kommen, liegt auf der Hand. Sie sind größtenteils in Gebäuden mit historischem Charakter untergebracht. Die Aussteller und Künstler, die aus Forchheim, München, Krefeld, Mellrichstadt, Hammelburg, Schönau an der Brend, Aubstadt, Coburg, Hassfurt, Münnerstadt, Esselbach und vielen weiteren Orten bisher präsent waren, sind nach wie vor begeistert und kommen immer wieder gerne nach Thundorf. "Wir fühlen uns in Thundorf wie eine große Familie", das bekommen die Malteser als Hauptorganisatoren immer wieder gesagt, weil man hier auch auf die Wünsche der Aussteller eingeht.

So richtig romantisch wird es für die Besucher vor allem bei Einbruch der Dunkelheit und ganz speziell im historischen Ritterkeller mit seiner glitzernden Dekoration. Auch werden anspruchsvolle Musik- und Gesangseinlagen sowie Konzerte geboten.

Programmablauf

Samstag, 23. November:

17 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Egon Klöffel am Rathaus. Es singt das "Kinderhaus", 17.30 Uhr Chor "Allegro" aus Hirschfeld in der Kath. Kirche "St. Laurentius" Einstimmung vorweihnachtliche Zeit, 19 Uhr Posaunenchor aus Oberlauringen am Musikheim.

Sonntag, 24. November:

15 Uhr Vortrag Kinderchor "Gottesgüte" aus Oberlauringen am Rathaus,

15.15 Uhr Besuch vom Nikolaus mit Verteilung Leckerein für Kinder,

16 Uhr Adventliches Konzert Gospelchor "Spirit of Joy" aus Hohenroth in der evangelischen Kirche,

17.30 Uhr Ausklang mit den Alphornbläsern unterhalb des Ritterkeller.

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