Reichenbach
Auszeichnung

Reichenbach: Jugendarbeit und soziales Engagement haben hohen Stellenwert

Beim Jugendpokalturnier des FC Reichenbach erhielt der Verein die "Silberne Raute". Außerdem überreichte der Vorstand eine Spende.
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Die Verantwortlichen vom FC Reichenbach freuen sich über die Silberne Raute (vorne links: Kreisvorsitzender Rainer Lochmüller, die FC-Vorstandsmitglieder Erwin Reiter, Klaus Katzenberger, Andreas Trägner sowie Kreisehrenamtsbeauftragter Klaus Eisenmann. Foto: Heiko Heinisch
Die Verantwortlichen vom FC Reichenbach freuen sich über die Silberne Raute (vorne links: Kreisvorsitzender Rainer Lochmüller, die FC-Vorstandsmitglieder Erwin Reiter, Klaus Katzenberger, Andreas Trägner sowie Kreisehrenamtsbeauftragter Klaus Eisenmann. Foto: Heiko Heinisch
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Im Rahmen des traditionellen Jugendpokalturnieres wurde dem FC Teutonia Reichenbach zum zweiten Mal die "Silberne Raute" des Bayerischen Fußballverbandes überreicht.

Diese Auszeichnung, die vor allem für hervorragende Jugendarbeit zuerkannt wird, soll zum einen die in der Vergangenheit erbrachten Leistungen würdigen, zum anderen Ansporn sein, zukünftig die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt des Vereins zu stellen. Darauf wies der Laudator, der Vorsitzende des Fußballkreises Rhön, Rainer Lochmüller, hin: "Die Nachwuchsarbeit beim FC Teutonia Reichenbach kann seit Jahrzehnten nur als vorbildlich bezeichnet werden, die Erfolge der Juniorenmannschaften sowie die der Herrenteams, deren Personal vorwiegend aus den vereinseigenen Talenten gespeist wird, geht über die regionale Bedeutung hinaus". Klaus Eisenmann, der Kreisehrenamtsbeauftragte, hob hervor, dass der männliche und weibliche Nachwuchs nicht nur die Existenz des vergleichsweise kleinen Klubs sichere, sondern nur möglich ist, weil sich viele Mitglieder ehrenamtlich engagieren. "Dieser hohe Zeitaufwand, dem sich Trainer, Betreuer und Eltern unterwerfen, fördert aber nicht nur die sportlichen Erfolge, sondern trägt auch zu einem gedeihlichen Vereinsleben bei, das auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort wichtig ist", so Eisenmann. Dieser hofft, dass der Verein auch zukünftig die Nachwuchsarbeit in den Vordergrund stellt. "Es wäre doch schön, wenn der Verband zum anstehenden 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2020 die Goldene Raute überreichen könnte".

Im Rahmen des Jugendpokalturnieres wurde ein Benefizspiel zwischen den Alten Herren der Teutonia und den "Oldies" des VfB Burglauer organisiert; der Erlös wurde nach dem Spielende, die Partie endete vor großer Kulisse mit 3:3, der Vorsitzenden des Fördervereins Annemarie Lutz überreicht.

Aufgrund einer privaten Verbindung zwischen dem Klub und dem "Förderverein krebskranker Kinder" mit Sitz in Hambach entschlossen sich die FC-Verantwortlichen, mit dem Benefizspiel die Arbeit des Fördervereins finanziell zu unterstützen. "Um auf eine runde Summe zu kommen, hat der Verein den Spendenbetrag auf 1500 Euro aufgestockt", erklärte FC-Vorstandsmitglied Andreas Trägner. "Das Geld ist auf jeden Fall gut angelegt", bedankte sich Annemarie Lutz.

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