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Münnerstadt
Verkehr

Regelmäßig Schäden an Münnerstädter Verkehrsinsel

Eine Verkehrsinsel in Münnerstadt soll für gute Sicht sorgen. Doch diese wird oft beschädigt und damit wohlmöglich zur Gefahrenquelle.
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Immer wieder wird die Verkehrsinsel an der Einmündung der Freiherr-von-Lutz-Straße auf den neuen Schindberg beschädigt. Mutwillig oder nicht, ist unbekannt.Heike Beudert
Immer wieder wird die Verkehrsinsel an der Einmündung der Freiherr-von-Lutz-Straße auf den neuen Schindberg beschädigt. Mutwillig oder nicht, ist unbekannt.Heike Beudert

Schlecht ist die Sicht für Autofahrer, die von der Freiherr-von-Lutz-Straße in Münnerstadt auf die Bundesstraße B 279 am neuen Schindberg einbiegen wollen. Immer wieder war es dort in der Vergangenheit zu Verkehrsunfällen gekommen, weil abbiegende Autofahrer Fahrzeuge auf der Bundesstraße zu spät erkannt hatten.

Verbessert wurde die Situation vor einigen Jahren durch eine Verkehrsinsel. Diese ist allerdings nur provisorisch angebracht und das scheint derzeit Probleme zu machen. Immer wieder bemerken Anwohner des Schindberges in jüngster Zeit, dass das Provisorium beschädigt ist. Eine Pkw-Fahrerin, die die Strecke regelmäßig fährt, beobachtet, dass dies regelmäßig der Fall ist. Das hält sie für nicht unproblematisch, denn die Kunststoffteile, die die Insel einfassen, liegen dann auch am Fahrbahnrand oder im ungünstigsten Fall sogar in der Fahrbahn.

Ob es sich bei den Beschädigungen um mutwillige Aktionen oder Versehen handelt, lässt sich nach Angaben von Reiner Straub vom städtischen Bauamt in Münnerstadt schwer sagen. Allerdings kann sich Straub eigentlich nicht vorstellen, wer Interesse daran hat, die Verkehrsinsel mutwillig zu beschädigen. Er geht eher davon aus, dass unachtsame Autofahrer oder Lkw-Fahrer gerade jetzt in der Dunkelheit die Abgrenzung zu spät erkennen und dann gegen die flexiblen Kunststoffteile fahren, die dann aus ihrer Verankerung gerissen werden.

Der städtische Verkehrsreferent Fabian Nöth erklärt auf Anfrage, er werde das Thema im Bauamt ansprechen. Bei ihm seien bisher keine Beschwerden darüber eingegangen. Bei dieser Gelegenheit könne nach Meinung Nöths dann auch darüber diskutiert werden, ob die Verkehrsinsel dauerhaft als Provisorium angelegt sein soll.

Die Schäden an der Verkehrsinsel wurden immer wieder schnell beseitigt. Auch beim letzten Mal hatte sich Reiner Straub mit dem Straßenbauamt in Verbindung gesetzt. Von Seiten der Behörde war allerdings - bedingt durch die Urlaubszeit - keine Stellungnahme erhältlich.

Genau diese Einfahrt sei unter anderem Thema eines Gesprächs gewesen, das Bürgermeister Helmut Blank (CSU) kürzlich mit Rüdiger Köhler vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt geführt hat. "Das Provisorium gibt es ja nun schon eine ganze Zeit", sagt er. Beschwerden gebe es zudem auch immer wieder wegen der schlechten Sicht an der Ausfahrt der Freiherr-von-Lutz-Straße nach links. Dort erschweren ein Brückengeländer und oft auch Wildwuchs die Ausfahrt. "Mein Vorschlag ist, die Ausfahrt weiter nach rechts auf die vorhandene Freifläche zu verlegen", sagt Helmut Blank. Diese werde nun in einem so genannte Modellversuch getestet.

Neben dem Kreisel, über den die äußere Lache, aber auch die Altstadt angebunden werden sollen (wir berichteten) , sei ein weiteres Thema die Einfahrt zur Stadt von der Entlastungsstraße am Oberen Tor gewesen. Dieses Areal, so findet der Bürgermeister", sollte neu gestaltet werden.

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