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Theinfeld
Bürgerversammlung

Pro-Kopf-Verschuldung gesunken

Bürgermeister Egon Klöffel berichtete von Ausgaben und Maßnahmen im vergangenen Jahr. Die Bürger monierten unter anderem Straßenschäden und eine Rattenplage.
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Bei der Bürgerversammlung in Theinfeld kam auch die Sanierung der Kirche zur Sprache. Das war die größte Baumaßnahme im vergangenen Jahr im Ort. Foto: Archiv/Philipp Bauernschubert
Bei der Bürgerversammlung in Theinfeld kam auch die Sanierung der Kirche zur Sprache. Das war die größte Baumaßnahme im vergangenen Jahr im Ort. Foto: Archiv/Philipp Bauernschubert

Im Musikheim Theinfeld starteten die diesjährigen Bürgerversammlungen in der Gemeinde Thundorf. Bürgermeister Egon Klöffel (CSU) gab einen Rück- und einen Ausblick über die Geschehnisse in der Gemeinde und besonders im Gemeindeteil Theinfeld. Seine Bilanz lässt auf eine solide Gemeindepolitik schließen.

Der Schuldenstand der Gemeinde betrug zum Jahresende 2019, 31 250 Euro. Bei insgesamt 1064 Einwohnern hat sich die Pro Kopf Verschuldung weiter verringert und liegt derzeit bei 29,81 Euro gegenüber dem Landesdurchschnitt von 606 Euro. Seit dem Amtsantritt von Klöffel im Jahre 2014 sank die Pro Kopf Verschuldung von 224 Euro auf 29,81 Euro.

Bei den laufenden, wiederkehrenden Ausgaben, berichtete Klöffel von einem Defizit in Höhe von 22 061 Euro bei der Forstbewirtschaftung. Die Stromkosten für die Ortsbeleuchtung betrugen 20 163 Euro und die Gesamtausgaben für die Feuerwehren im abgelaufenen Jahr 33 110 Euro. Eine erfreuliche Meldung gab es zu den Einwohnerzahlen. In der Gesamtgemeinde steigen die Zahlen (inkl. Nebenwohnsitz) um zwölf Personen, wenngleich es in Theinfeld einen Einwohner weniger gab.

Der Bürgermeister ging auch auf die Baumaßnahmen des vergangenen Jahres, besonders in Theinfeld, ein. Da war die Dachsanierung und das anbringen neuer Tore am ehemaligen Raiffeisenlagergebäude mit Kosten von 37 739 Euro, ferner Asphaltierungsarbeiten an der Dr.-Bruno-Uhl-Straße mit 30 023 Euro. Die größte Maßnahme neben der Erweiterung des Bauhofes in Thundorf, war die Sanierung der Kirche "St. Matthias" in Theinfeld. Nach der ursprünglichen Planung war nicht vorhersehbar, dass auch der Kirchturm neu verschalt und eingedeckt werden muss, was die Kosten erhöhte. Die Kostenschätzung des Architekten beträgt 460 000 Euro, der Zuschuss der Diözese 100 000 Euro, die Kirchengemeinde übernimmt 20 000 Euro und der verbleibende Gemeindeanteil beträgt ca. 340 000 Euro, wovon laut Bürgermeister bereits 183 340 Euro gezahlt sind. Bei dieser Gelegenheit dankte Klöffel allen bereitwilligen Helfern, die ehrenamtlich mitgeholfen haben. Das neue Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr steht nach der Klärung letzter Formalitäten kurz vor der Bestellung.

Ruhig und besonnen

Bei den Wortmeldungen und Anträgen ging es in der Versammlung ruhig und besonnen zu. Einige Anfragen zielten auf Straßenschäden in der Ortsstraße. Dieses Thema wurde bereits in der Bürgerversammlung des Vorjahres vorgetragen. Der Bürgermeister kennt diese schadhaften Stellen, ist jedoch der Meinung, dass es nicht viel nutzt, einfach die Löcher mit Teer zu verschmieren. Wenn, dann müssten von Grund auf diese Straßenschäden behoben werden. Eine Gefahrenquelle, vor allem für betagte und gehbehinderte Personen ist die Absetzung des Gehsteigbelages bei der Brücke am Musikheim. Thomas Schmitt fordert dringend Abhilfe. Ein anderer Zuhörer monierte, dass beim Einpflügen von Kabel im Bereich des Trafohäuschens im Anwandweg von der Firma eine unsachgemäße Einebnung erfolgt ist. Hier sollte die Gemeinde bei der Abnahme darauf aufmerksam machen, dass die Arbeiten in Ordnung gebracht werden.

Entlang der Gemarkung "Großtannig" sind einige schadhafte Bäume, die entfernt werden müssen. Auf die Frage, ob der Landschaftssee noch gebaut wird, antwortet Klöffel, das ist Sache des Landkreises.

Beleuchtung für Musikerheim

Auch das unangenehme Thema der Rattenplage kam zur Sprache. Im Bereich des Überlaufen sollen jede Menge Ratten gesichtet worden sein. Man wünscht sich eine Abhilfe. Alex Klopf fragt an, ob die Sanierung des Platzes bei der Dorfstraße, nahe seinem Anwesen protokolliert ist, auch für den künftigen Gemeinderat. Egon Klöffel antworte mit Ja. Klopf bedankte sich, dass seinem Antrag im Vorjahr auf Beschaffung eines Defibrillators inzwischen stattgegeben wurde. Ein weiteres Thema war noch die Anschaffung einer Beleuchtung für den Eingangsbereich zum Musikheim. Hier gingen die Meinungen zwischen Dorflampe und Strahler noch auseinander.

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